Einen hochverdienten Sieg feierte der SC Vachendorf gegen den TSV Berchtesgaden vor über 100 Zuschauern. Dabei übernahm der SC Vachendorf von Beginn an das Zepter und erspielte sich einige Großchancen, die wieder einmal allesamt ungenutzt bleiben. Knackpunkt für den SCV gegen überlegt defensiv und auf Konter spielende Berchtesgadener waren die ersten beiden Spielminuten der zweiten Halbzeit beim Spielstand von 1:0, als Berchtesgaden einen Elfer verschoss und im Gegenzug der Heimmannschaft das 2:0 gelang.

Das Spiel begann gleich mit zwei guten Gelegenheiten für den SCV. In der 2. Minute bediente Thomas Klauser seinen Bruder Georg am Sechzehnter, doch der Schuss von Klauser wurde geradeso noch von einem Gästeverteidiger abgegrätscht. Eine Minute später war es Thomas Klauser, nach genialem Pass von Maximilian Loreck, der freistehend am Sechszehner knapp am Tor vorbeizog. In der 18. Minute war Maximilian Knauer halblinks schön freigespielt worden und zog aufs kurze Eck ab, doch Felix Wendl im Tor des SCV war zur Stelle und klärte zur Ecke. In der 25.Minute setzte sich Georg Klauser auf der Auslinie durch und flankte flach zu  Maximilian Bergmann, doch der schoss am leeren Tor der Gäste vorbei. In der 35. Minute jubelten die SCV Fans schon als der starke Maximilian Baumann Georg Klauser anspielte und der vollendetet  – doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben – eine sehr knappe Entscheidung, vom gut leitenden Schiedsrichter Christian Kaiser. Nachdem in der 39. Minute Georg Klauser alleine am starken Gästetorwart Sebastian Seibold gescheitert war, erlöste Alexander Loreck den SCV endlich in der 44. Minute mit seinem Treffer zum hochverdienten 1:0. Baumann hatte ihn sauber angespielt und Loreck zog unhaltbar mit links in den Winkel ab.

Die zweite Halbzeit begann aufregend. Ein Innenverteidger des SCV vertändelte am Sechszehner den Ball und konnte sich dann nur noch mit einem Foul an Stefan Sontheimer helfen – ein klarer Elfer. Zu diesem trat Tsvyatko Petkov an, doch Felix Wendl holte den gut geschossenen Elfer aus der Ecke links unten – eine sensationelle Parade. Im Gegenzug spielte Georg Klauser Maximilian Bergmann an, der setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und schob zum 2:0 ein. Vier Minuten später dann die endgültige Entscheidung – Bergmann war steil geschickt worden und tauchte alleine vor Seibold auf, Seibold konnte aber Bergmanns Schuss mit einem tollen Fußrelex halten, doch der Ball trudelte zu Thomas Klauser, der diesen dann aus gut 20 Metern direkt zum 3:0 einschob.  Berchtesgaden bemühte sich danach offensiv etwas mehr zu bewegen, scheiterte aber immer wieder an der von Michael Kirschner gut organisierten Defensivabteilung des SCV – was allerdings Platz für Konter der Heimmannschaft brachte. Doch  Torwart Sebastian Seibold hielt dann bis zum Schluss mit einigen hochklassigen Paraden gegen Florian Zeller und Georg Klauser den Kasten sauber. /TL