Wieder ein sehenswertes Spiel bekamen die zahlreichen Zuschauer in Vachendorf zu sehen. Der SC Vachendorf gewann dieses verdient mit 3:1. Dabei hatte es in der ersten halben Stunde gar nicht so gut für den Gastgeber ausgeschaut. Der SV Kirchanschöring II lies den Ball laufen und spielte sehr druckvoll nach vorne. Der SC Vachendorf fand in dieser Zeit kaum Zugriff auf das Spiel und hatte alle Hände voll zu tun, keinen Gegentreffer zu kassieren. Knackpunkt für dieses Spiel war ein blitzsauberer Konter, der die zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung für den SCV bedeutete.  Danach, aber auch vor allem in der zweiten Halbzeit, war der SC Vachendorf die dominierende Mannschaft und verdiente sich den Sieg.

Die ersten beiden Chancen für den Gast aus Kirchanschöring gab es in der 10. Und 13. Minute, ein Freistoß von Benjamin Steinmaßl konnte gerade noch geklärt werden und einen Fernschuss von Marc Bruche konnte Torwart Andreas Szanda klären.  Szanda war es auch der in der 23. und 25. Minute gleich zweimal gegen den jeweils frei stehenden Michael Auer klären konnte, zwei wirkliche tolle Paraden. In der 28. Minute dann die etwas überraschende Führung für den SCV, Alexander Loreck hatte Maximilian Bergmann perfekt in  die Gasse geschickt und der traf zum 1:0. Ab diesem Zeitpunkt bekamen die starken Vachendorfer Innenverteidiger Manuel Schlesak und Thomas Lestak die gefährliche Gästeoffensive immer besser in den Griff und der Gast biss sich immer wieder fest. In der 49. Minute flankte Alexander Loreck weit zu Florian Zeller, doch dessen sehenswerte Direktabnahme strich übers Tor. Loreck war es auch, der Bergmann in der 62. Minute freispielte, doch Gästetorwart Jonas Hillebrand konnte gerade noch mit dem Fuß den Ball klären. Überraschend war dann der Ausgleich für die Gäste – eine weit geschlagene Ecke wurde von einem Vachendorfer genau auf den Kopf von Stefan Mayer verlängert, von wo aus der ins Tor trudelte (71.). Im Gegenzug hätte der SCV wieder in Führung gehen können, doch Georg Klauser fand in Hillebrand seinen Meister. Danach ging es Schlag auf Schlag. In der 77. Minute spielte Alexander Loreck nach einer schönen Kombination den Ball zu Adrian Klein am Elfer und der brauchte nur noch zum 2:1 einschieben. Drei Minuten später hatte Thomas Mayer, der schön freigespielt worden war, eine Chance, doch Szanda war zur Stelle. Wiederum im Gegenzug hätte Maximilian Loreck das Spiel schon entscheiden können, doch sein Schuss aus 8 Metern Entfernung, nach toller Hereingabe von Florian Zeller, ging neben das Tor.  Die viel umjubelte endgültige Entscheidung fiel schließlich in der 88. Minute, der quirlige Florian Zeller hatte sich auf links durchgesetzt und Maximilian Bergmann am Elfer angespielt, von hier aus machte Bergmann mit seinem zweiten Treffer alles klar. /TL