Spielberichte 1. Herren 15/16

Mit einer seiner stärksten Vorstellungen in dieser Saison gewann der SC Vachendorf das hochklassige Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Fridolfing verdient mit 3:1. Es war das letzte Heimspiel des SCV unter Spielertrainer Adrian Klein, der zum Saisonende nach drei erfolgreichen Jahren den SC Vachendorf verlassen wird. Adrian Klein übergibt den SC Vachendorf in einer sehr guten Verfassung an Markus Gastager. Adrian Klein hatte letztes Jahr mit dem SC Vachendorf den Aufstieg in die Kreisklasse geschafft und das Kunststück vollbracht mit dieser homogenen und motivierten Mannschaft zu Hause in dieser Saison ungeschlagen zu bleiben. Diese Heimstärke bekam am heutigen Sonntag auch der TSV Fridolfing zu spüren.

Der TSV begann dieses Spiel sehr druckvoll und versuchte sein Glück in der Offensive – die Defensive des SCV hatte erst mal Schwerstarbeit zu verrichten. Aber mehr als ein Schuss von Dominik Oswald, den Florian Oberhauser leicht halten konnte (3.) und ein Schuss weit am Tor vorbei von Alexander Deubzer (4.) sprang nicht heraus. Der SCV dagegen ging gleich mit seiner ersten Chance etwas glücklich in Führung. Georg Klauser hatte einen abgewehrten Ball volley genommen, dieser Schuss wurde dann von einem Fridolfinger leicht abgefälscht, was diesen Ball unhaltbar machte (13.). Eine Minute später gab es Freistoß für den SCV aus 25m. Manuel Schlesak legte sich den Ball zu recht – sein strammer Schuss knallte gegen das Lattendreieck, den Abpraller verwandelte dann Merdan Cam per Kopf zum 2:0. Die besten Chancen um Anschlusstreffer hatte wiederum Deubzer, einmal schoss er aus 11m Entfernung freistehend über das Tor – Dominik Oswald hatte aus stark abseitsverdächtiger Position geflankt (21.), zum anderen zog er einen Ball am langen Eck vorbei (24.). Das 3:0 hatte Georg Klauser in der 32. Minute, nach tollem Anspiel von Thomas Loferer, auf dem Fuß – doch Maximilian Kiermeier machte diese Chance mit einer sensationellen Parade zu Nichte. Eine Minute später gab es halblinks einen Freistoß für den Gast - die gefühlvolle Flanke verlängerte Philip Brüderl per Kopf zum 2:1. Kurze Zeit später hätte Georg Klauser den alten Zwei Tore Vorsprung wieder herstellen können, doch ein Gästeverteidiger grätschte den Ball für den schon geschlagenen Kiermeier gerade noch zur Ecke. Der TSV Fridolfing begann die zweite Hälfte wieder mit großem Einsatz und Laufbereitschaft, doch der SCV hielt dagegen und lies keine Großchancen für den TSV zu. Im Gegenteil, der SCV spielte klug und schnell aus der Defensive heraus und erarbeitete sich seinerseits gut Möglichkeiten. In der 58. Minute hatte sich Maximilian Bergmann gut durchgesetzt, doch sein Abschluss konnte gerade noch zur Ecke abgewehrt werden. Zwei Minuten später hatte Alexander Loreck Michael Hartl gut am Sechszehner bedient, doch Hartls Schuss strich knapp über die Latte. Eine ähnliche Situation bekamen die zahlreichen Zuschauer in der 66. Minute zu sehen, diesmal hatte Loreck für Alexander Eckart aufgelegt, doch auch dessen Schuss strich übers Tor. Ein Fehlpass im Mittelfeld des Gastgebers hätte beinahe den Ausgleich für den Gast bedeutet, den dieser wurde zur Steilvorlage für Alexander Deubzer. Doch dieser fand seinen Meister in Florian Oberhauser (71.). Die Entscheidung fiel dann in der 77.Minute, Manuel Schlesak hatte sich einen Ball in der Vorwärtsbewegung des TSV Fridolfing erkämpft und Adrian Klein bedient, dieser überspielte seinen Gegenspieler und schloss mit einem gekonnten Schuss ins lange Eck zum 3.1 ab. Adrian Klein krönte damit seine starke Leistung an diesem Spieltag. /TL

In einem sehr flotten Kreisklassenspiel verschenkte der SC Vachendorf zwei Punkte. Gegen den ASV Piding führte der SCV schon mit 3:1 und hatte einigen Chancen das Ergebnis noch höher zu drehen, stand aber in der zweiten Halbzeit defensiv zu offen und kassierte durch zwei blitzsaubere Konter der Gäste noch den Ausgleich. Auch in der Schlussphase des Spieles hätte der SCV das Spiel noch gewinnen können, aber hier fehlte dann das nötige Abschlussglück.

Der SC Vachendorf erwischte einen Traumstart und ging schon in der 2. Minute mit 1:0 in Führung, Adrian Klein hatte einen Freistoß in den Sechszehner getreten den der Torwart der Gäste Daniel Mietskam nicht festhalten konnte, den Nachschuss von Merdam Cam parierte er dann glänzend, doch Manuel Schlesak war dann zur Stelle und schob ein. Schlesak hatte dann zehn Minuten später, nach einem groben Abspielfehler der Gäste das 2:0 auf dem Fuß, verfehlte aber das Tor um Zentimeter. In der 15. Minute gab es dann den überraschenden Ausgleich, Peter Freimanner war perfekt in die Gasse geschickt worden und schob zum 1:1 ein. Schlesak stellte aber gleich drei Minuten später wieder den alten Abstand her als er von Georg Klauser steil geschickt wurde, Torwart Mietskam um kurvte und zum 2:1 einschob. Nach einem Fehlpass in der Abwehr des SCV musste Florian Oberhauser sein ganzes Können aufbringen um den erneuten Ausgleich zu verhindern (34.). Nach zwei weiteren vergebenen Großchancen für SCV schickte Schlesak dann Georg Klauser steil, der mit einem wunderschönen Heber das 3:1 markierte (44.). Die zweite Hälfte begann beinahe wie die erste Hälfte mit einem Tor für den SCV, doch Mietskam konnte den Schuss von Thomas Loferer gerade noch klären (48.). Bitter für den SCV, dass zwei Minuten später ein Tor aus abseitsverdächtiger Position von Schlesak nicht gegeben wurde. Der folgenden Konter des ASV Piding wurde in der letzten Sekunde von Alexander Loreck vor dem einschussbereiten Manuel Maske geklärt. In der 61. Minute musste Mietskam wieder sein ganzes Können aufbringen um einen Schuss von Merdan Cam zu klären. Nach einem Abspielfehler der Gastgeber brachte ein toller Konter der Gäste den Anschlusstreffer, wieder war der starke Peter Freimanner der Torschütze (64.). Zwei Minuten später war Schlesak nach einem tollen Pass von Alexander Loreck wieder auf und davon, doch ein Gästeabwehrspieler konnte den Ball noch mit den Zehenspitzen abwehren. In der 74. Minute gab es ein ähnliches Bild wie beim 2:3 – wieder war Peter Freimanner mit seinem dritten Tor der Vollstrecker. Mit dem Anstoß hätte der SCV wieder in Führung gehen können, Schlesak war auf und davon doch sein Pass in die Mitte war zu ungenau, wahrscheinlich hätte er besser selbst abgeschlossen. Einen Fernschuss von Georg Klauser rettete darauf ein Verteidiger der Gäste auf der Linie (80.). In der 85. Minute flankte der starke Michael Hartl von rechts und Thomas Loferer zog ab, doch auch dieser Schuss wurde auf der Linie geklärt. In der Schlussminute hatte Georg Klauser den Siegtreffer nach gutem Anspiel von Manuel Schlesak auf dem Fuß, doch sein Schuss ging aus 6m Entfernung in leichter Rücklage übers Tor. /TL

Ein verdientes, aber letztendlich sehr glückliches Unentschieden, erkämpfte sich der TSV Traunwalchen in Vachendorf. Denn der Ausgleichstreffer fiel erst  in der 93. Minute nach einer Fehlentscheidung bei einem Einwurf, der dann die Vorlage für den Ausgleichstreffer wurde.  Insgesamt war aber der SC Vachendorf an diesem Sonntagnachmittag nicht in der Lage sein gewohntes Mittelfeldspiel aufzuziehen und den Ball laufen zu lassen. Hier agierte der Gast aus Traunwalchen meist schneller und ballsicherer. Der SC Vachendorf war kaum in der Lage den Ball mal länger in den eigenen Reihen zu halten. Hinzu kam noch, dass Manuel Schlesak in der 65. Minute mit Gelbrot vom Platz musste, eine in den Augen der zahlreichen Zuschauer zu harte Entscheidung, denn er hatte bei dem Zweikampf, der zu der Gelbroten Karte führte, klar erst den Ball gespielt.

Das Spiel begann mit einem im Mittelfeld überlegenen Gast, der von Anfang an den SC Vachendorf in die Defensive drängte. Aber der SC Vachendorf erzielte mit seiner ersten Offensivaktion gleich den 1:0 Führungstreffer. Georg Klauser hatte sich im Mittelfeld durchgesetzt und konnte nur mit einem Foul gebremst werden. Den fälligen Freistoß von 22m Entfernung trat Manuel Schlesak, doch sein satter Schuss wurde von der Mauer geblockt. Adrian Klein nahm den Abpraller direkt, Michael Huber im Tor des Gastes war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, den Einschlag im Netz konnte er aber nicht verhindern (8.). Der TSV Traunwalchen war aber keineswegs geschockt von diesem Treffer und drängte weiterhin den Gastgeber in die Defensive, ohne sich aber große Chancen zu erspielen. Eine weite Flanke von Lukas Wartha jagte Michael Neuhauser weit in Aus (15.). Einen Fernschuss von Georg Tsiumelas konnte Florian Oberhauser leicht halten. Die größte Chance für den TSV gab es in der 38. Minute, ein Gästestürmer hatte sich links durchgesetzt und flach scharf nach innen geflankt, doch Maximilian Loreck konnte vor zwei Einschuss bereiten Traunwalchnern klären.  Die zweite Halbzeit begann wieder mit einem feldüberlegenen Gast, doch bis zur 65. Minute geschah nichts Nennenswertes. In dieser Minute setzte sich Georg Klauser gegen drei Gäste durch, doch sein Schuss konnte vom Vierten gerade noch weggegrätscht werden.  Im Gegenzug kam es zu dem für den SCV bitteren Zweikampf, bei dem Manuel Schlesak mit Gelbrot vom Platz musste. In der 81. Minute wurde Clemens Parzinger halblinks im Sechszehner frei gespielt, doch sein Abschluss ging weit übers Tor. Glück hatte der Gast dann gleich zweimal in der 87. Minute als Adrian Klein flankte, der Kopfball von Alexander Eckart gerade noch abgewehrt werden konnte und der Nachschuss von Alexander Loreck kurz vor der Linie zur Ecke geklärt werden konnte. In der Nachspielzeit schließlich entschied der Schiedsrichter einen klaren Einwurf für den SCV gegen diesen. Aus diesem entwickelte sich dann die  weite Flanke die Florian Schwab per Kopf zum Ausgleich verwandelte. /TL

Eine Menge los war im Spiel unserer 1. Mannschaft beim FC Bischofswiesen.

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Mit einer Mega Energieleistung drehte der SC Vachendorf das Spiel gegen einen starken Gegner aus Anger noch in der zweiten Halbzeit. Zur Halbzeit lag der Gastgeber gegen aggressive und hellwache Gäste aus Anger noch verdient mit 0:1 hinten. Man merkte den Vachendorfern in der ersten Halbzeit an, dass ihre ersten beiden Ligaspiele dem Wetter zum Opfer gefallen waren und noch kein richtiger Spielrhythmus gefunden werden konnte. Der Gegner aus Anger trug  das Seine dazu bei.

Der SC Anger übernahm von Beginn an das Spiel und suchte den Weg nach vorne. Die Abwehr des SCV um den starken Manuel Schlesak hatte alle Hände voll zu tun. Schon in der 4. Minute hatte der Gast die erste Chance durch ihren Torjäger Stefan Plößl – doch diesen Schuss konnte Andreas Szanda im Tor des Gastgebers leicht entschärfen. Schon in der 11. Minute ging der SC Anger in Führung. Szanda hatte eine Ecke weit aus dem Sechszehner gefaustet, doch der Ball landete bei Julian Rehrl der von halblinks flanken wollte, doch diese Flanke senkte sich als Bogenlampe ins Kreuzeck des SCV – keine Chance für Szanda. Fast im Gegenzug hätte  der SCV ausgleichen können, doch der Schuss von Georg Klauser senkte sich erst knapp hinter dem Tor (11.). Der SC Anger behielt nun die Spielkontrolle, ohne allerdings zu großen Chancen zu kommen. In der 40. Minute rettete Alexander Koch dem SC Anger die Führung als er einen toll getretenen Freistoß von Alexander Eckart von der Linie kratzte. Der SC Vachendorf hatte nun langsam Zugriff zu dem Spiel gefunden.

In der zweiten Halbzeit übernahm nun der SCV von Beginn an das Zepter und drängte massiv auf den Ausgleich. Der SC Anger versuchte sich mit allen Mitteln gegen diesen Druck zu wehren und hatte Glück, dass sie sie dieses Spiel zu elft beenden konnten. Schon in der 46. Minute hätte Manuel Schlesak  nach einer schönen Flanke von Adrian Klein den Ausgleich köpfen können, doch er nahm zu genau Maß und verfehlte das Tor um Zentimeter. Besser machte es Schlesak in der 60. Minute. Er verwandelte einen Freistoß aus 25m per Aufsetzer zum verdienten Ausgleich. Eine Minute später hatte Schlesak mit einem weiteren Freistoß Pech, als dieser das Lattendreieck von außen berührte. Glück hatte der SC Anger als in der 75. Minute Manfred Eder Florian Zeller, der auf und davon war, niederriss und hierfür nur Gelb sah. Den fälligen Freistoß führte wieder Adrian Klein aus, diesmal war Alexander Loreck mit dem Kopf zur Stelle, doch sein Kopfball strich knapp übers Tor. In der 81. Minute war Georg Klauser nach einem Steilpass auf und davon und wurde kurz vor dem Sechszehner von Max Kamel von den Beinen geholt, es herrschte blankes Entsetzen bei den Zuschauern als hier weiter gespielt wurde und weder der Freistoß noch die fällige rote Karte gegeben wurde. Das Spiel wurde dann schließlich zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit durch die wohl schönste Ballstafette  des SCV entschieden. Alexander Loreck verwandelte am Schluss nach einem tollen Doppelpass mit Florian Zeller zum verdienten und viel umjubelten 2:1. /TL

In einem sehr intensiven und guten Spiel behielt der SC Vachendorf mit 2:1 letztendlich verdient die Oberhand. Die erste Halbzeit war Grassau die spielbestimmende Mannschaft ohne allerdings großes Kapital daraus schlagen zu können. In der zweiten Halbzeit sah das Bild dann umgedreht aus und der SCV hatte die Gäste gut im Griff, versäumte aber wieder einmal den Sack frühzeitig zuzumachen. So war das Spiel bis zum Ende hochspannend.

Für den Gastgeber begann die Partie optimal. Schon in der 4. Minute fing Georg Klauser einen Pass des ASV Grassau ab und spielte gedankenschnell einen weiten Pass in die Mitte, wo Manuel Schlesak einlief und sofort zum 1:0 abschließen konnte.  Der ASV Grassau zeigte sich aber unbeeindruckt und schnürte in der Folgezeit den SCV in seiner eigenen Hälfte ein. Allerdings sprangen hierbei nur ein paar Ecken heraus, die alle ohne große Torgefahr verpufften. Als der SCV sich dann nach einer halben Stunden zu befreien schien, sprang einem SCV Verteidiger der Ball im Sechszehner von hinten an die Hand und Schiedsrichter Marcus Ulrich, der für den nicht erschienenen Schiedsrichter der Partie kurzfristig eingesprungenen war, zeigte zum Entsetzen der Zuschauer auf den Punkt. Eine harte aber vertretbare Entscheidung. Sam Diohkane  trat zu diesem Elfer an, scheiterte aber an einer großartigen Parade von Florian Oberhauser im Tor des SCV (31.). Zwei Minuten später zog auf der anderen Seiten Bernhard Rosenegger aus 20 m ab, diesen Ball konnte Marcel Griesser nur abklatschen.  In der 35.Minute gab es Freistoß von halbrechts für den Gast. Den Ball legte sich Florian Lindlacher zurecht und hämmerte ihn zum verdienten Ausgleichstreffer in den Winkel. Aber auch der SCV ließ sich hierdurch nicht aus dem Konzept bringen und versuchte Druck nach vorne auf zubauen.  In der 45. Minute spielte Adrian Klein einen Ball hoch in den Sechszehner, ein Grassauer Verteidiger verschätzte sich hier und sprang unter dem Ball durch, so war der Weg frei für Manuel Schlesak der seinen zweiten Treffer mit einem Kopfballheber erzielte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm der SC Vachendorf das Kommando und drückte auf die Entscheidung. Schon in der 47.Minute hatte Bernhard Rosenegger einen Treffer auf dem Fuß, doch Griesser rettete. In der 55. Minute wurde Manuel Schlesak weit angespielt und zog  sofort ab, diesen Schuss konnte Griesser per Fußabwehr klären. Der Abpraller sprang dann Georg Klauser vor die Füße, doch dieser traf den Ball nicht richtig und jagte ihn über das leere Tor. Zehn Minuten später fasste sich der stark spielende Tom Loferer ein Herz und zog aus 25m ab, der Schuss strich nur Zentimeter über das Lattendreieck. Zwischen der 68. und 69. Minute hätte der eingewechselte Florian Zeller das Spiel endgültig entscheiden können. Zweimal war er von Alexander Loreck perfekt im Sechszehner frei gespielt worden und hatte nur noch Torwart Griesser vor sich. Beim ersten Mal zog er den Ball knapp am langen Eck vorbei und beim zweiten Mal klärte Griesser mit einem Reflex. In der 75. Minute hätte Grassau beinahe selbst für die Entscheidung gesorgt, als Benedikt Barthel eine Flanke von Michael Hartl in Mittelstürmermanier an die eigene Latte köpfte. /TL

Einen „Last Minute Sieg“ feierte der SC Vachendorf gegen den SC Inzell. Vor 200 Zuschauern hätte der SC Vachendorf eigentlich höher gewinnen müssen, denn der SC Inzell kam während des ganzen Spiels nur zu drei Torschüssen und Torwart Florian Oberhauser musste keinen Ball abwehren. Letztlich war der Sieg aber auch glücklich, da das hochverdiente 2:1 erst am Ende der Nachspielzeit fiel.

Das Spiel begann für den Gastgeber mit einem Paukenschlag, Maximilian Loreck hatte sich gegen drei Gegenspieler durchgesetzt und spielte zu Georg Klauser der den Ball in den Lauf von Manuel Schlesak spielte, dieser fackelte nicht lange und sein Schuss schlug im langen Eck unhaltbar ein (3.). In der 16. Minute verlängerte Thomas Klauser einen weiten Schlag per Kopf zu Georg Klauser, dieser scheiterte aber an einer Glanzparade von Torwart Bernhard Hallweger. Es vergingen keine acht Minuten, als der Gastgeber zu weiteren zwei dicken Kopfballchancen kam – einmal köpfte Thomas Klauser nach einer Freistoßflanke von Alexander Loreck knapp übers Torr, dann Manuel Schlesak nach einer Ecke von Georg Klauser (25.). In der 26. Minute wurde Alexander Loreck von Alois Hartl angespielt und zog sofort ab, hier fehlten nur Zentimeter. Das verdiente 2:0 hätte in der 40. Minute fallen müssen, doch Georg Klauser übersah nach einem schönen Steilpass den in der Mitte einschussbereiten Manuel Schlesak und scheiterte mit seinem Schuss an Hallweger. Viel Pech hatte Georg Klauser nach einem weiten Schlag von Maximilian Loreck als sein Heber von der Unterkante des Tores wieder ins Feld sprang (45.). Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer hochkarätigen Chance des SCV. Georg Klauser hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und spielte Maximilian Loreck super am Zwanziger an.  Doch Lorecks Schuss ging wieder knapp über die Latte, hier hätte Hallweger keine Chance gehabt (51). Zwei Minuten später sahen die Zuschauer den ersten Abschluss des SC Inzell, doch dieser Schuss wurde von einem Verteidiger geklärt. Nach einer Stunde Spielzeit hatten die Zuschauer den Torschrei wieder auf den Lippen, doch Schlesak scheiterte nach wunderschönem Pass von Georg Klauser wieder an Hallweger. In der 70. Minute gab es den zweiten Schuss des Gastes, ein weiter Ball wurde per Kopf auf  Michael Schaffler verlängert, doch dessen Schuss ging übers Tor. Acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hatte ein Vachendorfer Mittelfeldspieler dann einen Blackout und spielte einen Rückpass viel zu kurz zu Torwart Oberhauser, Sebastian Schwabl hatte dies gerochen und schob den Ball an Oberhauser vorbei ins Tor. Der SC Vachendorf zeigte sich aber nicht geschockt von diesem Tor, sondern forcierte nochmals das Tempo nach vorne. Schon eine Minute später hatte Thomas Klauser den Treffer auf dem Kopf, doch Hallweger reagierte wieder fantastisch. In der letzten Minute der Nachspielzeit kam schließlich ein weiter Ball zu Alexander Loreck auf dem rechten Flügel, der sah Georg Klauser freistehend am Fünfer und spielte diesen flach an. Klauser schoss zum viel umjubelten und verdienten Siegtreffer ein. /TL

Kein Spiel für schwache Nerven war das Heimspiel des SC Vachendorf gegen den FC Bischofswiesen.  Dabei scheiterte der SC Vachendorf beinahe an seiner Schwäche Großchancen  zu verwerten. Hinzu kam an diesem Sonntag, dass gleich zwei Elfmeter vergeben wurden.  Auf der anderen Seite ermöglichte der Gastgeber dem Gast aus Bischofswiesen mit ungewohnt vielen unkonzentrierten Aktionen in der Defensive einige Chancen.

Der SC Vachendorf begann das Spiel mit dem Versuch erst mal den Ball laufen zu lassen um dann aus dem Spielfluss heraus sich Chancen zu erarbeiten, was auch ganz gut gelang. Schon in der 8. Minute hätte der SCV in Führung gehen können. Michael Hartl hatte eine tolle weite Flanke geschlagen, Thomas Klauser diese zu seinem Bruder Georg verlängert, der aber an einer Glanzparade von Torwart Stefan Schnitzlbaumer scheiterte. Eine Minute später führte Florian Zeller einen Freistoß schnell auf Georg Klauser aus, dieser konnte dann nur durch ein Foul von Schnitzlbaumer am Torerfolg gehindert werden. Zum fälligen Elfmeter trat Klauser selber an – doch seinen Schuss auf das rechte Eck konnte Schnitzlbaumer zur Ecke klären. Die folgende Ecke brachte aber dann das verdiente  1:0. Die lange gezogene Ecke wurde von Thomas Klauser auf den kurzen Pfosten geköpft wo Alexander Loreck per Kopf vollendete. Der überraschende Ausgleich fiel in der 16. Minute aus dem Nichts. Markus Huthöfer schoss einen Freistoß aus gut 30m Entfernung, der sich ins lange Eck des SC Vachendorf senkte. Nach einigen vergebenen Chancen, setzte sich Georg Klauser auf der rechten Seite durch und flankte flach nach innen, wo Maximilian Loreck den Ball gekonnt mit der Hacke auf Florian Zeller ablegte, der mit einem fulminanten Schuss zum 2:1 traf (29.). Wer dachte, dass der SCV jetzt das Spiel jetzt besser und sicherer gestalten könnte sah sich getäuscht. Einzig dem bärenstarken Patrik Heinzlmeier war es zu verdanken, dass der Gastgeber mit dieser Führung in die Halbzeit gehen konnte – erst lief er einem Gästestürmer im Sechszehner stark den Ball ab, dann klärte er gegen den durch gebrochenen Sebastian Koller zur Ecke.  Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Rückschlag für den SCV. Einen an sich harmlosen weiten Ball konnte die Defensive gleich mehrmals nicht energisch klären, so dass sich am Ende Christoph Gruber mit dem Ausgleich bedankte (54.). Schon eine Minute später hätte Manuel Schlesak den SCV wieder in Führung schießen können, doch sein Heber ging über den herausstürmenden Schnitzlbaumer und das Tor. Wieder eine Minute später hätte Florian Zeller nach Anspiel von Tom Loferer seinen zweiten Treffer erzielen können, doch erschoss aus 6m Entfernung am Tor vorbei. Nach Chancen von Michael Hartl und Georg Klauser hatte Thomas Klauser in der 65. Minute den Führungstreffer auf dem Kopf, doch sein Kopfball strich knapp übers Lattendreieck. In der 69.Minute landete ein weiter Abschlag vom Gästetorhüter bei Sebastian Koller, doch sein Schuss ging weit übers Tor. Eine kuriose Situation ergab sich in der 77. Minute – Manuel Schlesak war auf und davon und wurde im Sechszehner von einem Verteidiger gefoult, parallel holte Schnitzlbaumer den mitgelaufenen Adrian Klein von den Beinen. Schnitzlbaumer musste hierfür mit Gelbrot vom Platz. Den fälligen Elfer schoss Alexander Loreck an den Innenpfosten, von wo er wieder ins Feld sprang – Ballglück schaut anders aus. Das erlösende 3:2 fiel schließlich in der 85. Minute. Georg Klauser hatte sich wieder einmal auf der rechten Seite durchgesetzt und flankte zu Thomas Klauser, der per wunderbarer Direktabnahme ins lange Eck verwandelte. /TL

In einem mittelmäßigen Spiel setzte sich die Heimelf verdient gegen die Gäste aus Otting durch. Nur in den ersten Minuten spielte Otting nach vorne und hatte in der 3.Minute eine Möglichkeit aber ein Verteidiger klärte zur Ecke. Dann kam Vachendorf besser ins Spiel und nach einer Flanke auf den langen Pfosten köpfte Thomas Klauser haarscharf am langen Eck vorbei. Manuel Schlesak zog in der 15. Minute aus 17 m ab fand aber in Hocker seinen Meister. In der 18.Minute das 1:0, als Patrick Heinzelmeier einen Freistoss auf Thomas Klauser zog dessen Kopfball im Tor landete. Florian Zeller hätte auf 2:0 erhöhen können aber sein Schuss fiel zu schwach aus. (21.). Ein Freistoss von Thomas Klauser in der 30. Minute aus 18m sprang dann vom linken Pfosten zurück. In der 44. Minute ergab sich für Andreas Sommer einen Gästemöglichkeit doch Torwart Bernhard Neuhauser lenkte den Ball über die Latte.

In der 46. Minute wurde ein Pass auf Georg Klauser  gespielt. Der ging auf der rechten Außenbahn durch passte nach innen auf Alexander Eckart der einen Schritt zu spät kam. Nach einem Pass von Alexander Loreck jagte Zeller das Leder über das Tor. Dann war es wiederum Andreas Sommer der eine harte Flanke in den 16m schlug aber Thomas Lestak klärte zur Ecke. Diese Ecke brachte nochmals Gefahr als die Abwehr den Ball nicht weg bekam, den Schuss von Franz Kriegenhofer krazte Maximilian Loreck von der Linie (55.). Im Gegenzug zog Zeller ab und die Gäste fabrizierten fast ein Eigentor. Nach 60 Min. zog Georg Klauser eine Flanke auf Zeller doch Torwart Hocker entschärfte die Möglichkeit. Maximilian Loreck schoss dann am langen Eck  und Alexander Eckart aus 20m rechts vorbei(61.62.). In der 68. Minute jagte Eckart einen Freistoss aus 20m aufs Tor, Torwart Hocker lenkte das Leder über die Latte, hier hätte bereits die Vorentscheidung gefallen sein müssen. Diese fiel aber in der 83. Minute als Zeller auf der rechten Seite durch ging, 3 Mann stehen ließ und zum 2:0 einschob. In der 85. Minute nahm Eckart einen Befreiungsschlag aus der Abwehr auf, ging allein aufs Tor und schob zum 3:0 ein. Wäre man konsequenter mit der Chancenverwertung umgegangen wäre ein höherer Sieg möglich gewesen. /HB

Der SC Vachendorf hätte das Heimspiel vor  130 Zuschauern gegen zweikampfstarke Gäste aus Tittmoning eigentlich gewinnen können, musste aber am Ende glücklich sein noch in der letzten Minute den Ausgleich geschossen zu haben.

Der SCV verzagte fast an der Leistung von Tittmonings Besten – Torwart Matthias Geigl. Die erste Halbzeit verschlief der Gastgeber nahezu, dem SCV gelang es nicht ins Spiel zu kommen, geschweige denn in die Zweikämpfe. Äußerst unglücklich war hier auch, dass der Gastgeber schon nach 8. Minuten in Rückstand geriet. Aus dem nichts fand ein Ball den Weg zu Albert Buxmann, der im Sechszehner nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ludwig Binder souverän. Vier Minuten später hätte der SCV ausgleichen können, doch Manuel Schlesak schoss nach tollem Anspiel von Adrian Klein am langen Pfosten vorbei. Ungewohnte Schwächen in der SCV Defensive eröffneten dem Gast weitere Chancen, in der 24. Minute konnte Florian Oberhauser gerade so einen Schuss von Benedikt Berger entschärfen. In der 31. Minute vertändelte ein Vachendorfer Innenverteidiger den Ball leichtfertig auf Rechtsaußen, der Ball wurde dann vom Gast gedankenschnell in die Mitte gespielt wo Albert Buxmann sofort abzog, diesen Schuss konnte Oberhauser mit einer tollen Parade klären, gegen den Nachschuss von Simon Prestl, der am schnellsten reagiert hatte war er dann machtlos. Fünf Minuten später musste Oberhauser nochmals seine Klasse zeigen, als er einen Schuss von Benedikt Berger gerade so klären konnte. Eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit hatte Florian Zeller den Ausgleich auf dem Fuß, doch Matthias Geigl fischte seinen Ball noch aus dem Winkel. Einen ganz anderen SCV sahen die Zuschauer dann in der zweiten Hälfte, der Wille das Spiel noch zu drehen war dem SCV deutlich anzumerken. In der 48. Minute flankte Patrik Heinzlmeier in die Mitte, wo Thomas Klauser den Ball super per Kopf auf Alexander Loreck ablegte und der nicht lange fackelte und Volley abzog, doch Geigl hielt diesen tollen Schuss mit einer Wahsinnsparade. Fünf Minuten später flanke Heinzlmeier abermals. Diesmal landete der Ball passgenau bei Manuel Schlesak, doch auch dessen Kopfball fischte Geigl irgendwie noch von der Linie – Wahnsinn. Vachendorf drängte nun noch mehr und nahm Konter des Gastgebers in Kauf. So kam Menfiz Krijezi einmal nach einer Einzelaktion (61.) und dann mit einem Kopfball zu Chanen (68.). Eine Minute später setzte sich Georg Klauser auf der rechten Grundlinie durch und spielte den Ball flach nach innen, wo Thomas Klauser zu längst verdienten Anschlusstreffer einschob. Nun wurde der Druck des SCV immer größer und der Gast zeigte Nerven. In der 75. Minute flankte Thomas Lestak gefährlich vor das Tor des Gastes, Georg Klauser zog sofort per Dropkick ab, doch Zentimeter übers Tor. Drei Minuten später flanke Michael Hartl und Adrian Klein kam frei zum Kopfball, aber auch diesen entschärfte Geigl mit seiner nächsten tollen Parade. In der gleichen Minute musste dann Menfiz Krijezi vom TSV Tittmoning wegen Ball Wegschalgens den Platz mit Gelbrot verlassen. Die letzten Minuten hatten es dann in sich. In der 90. Minute wurde der Ball im Sechszehner des Gastes erkämpft und Thomas Klauser verzog um einen halben Meter. Einen Minute später hatte sich Georg Klasuer auf rechts wieder durchgesetzt und Adrian Klein angespielt, doch auch hier rettete Geigl phänomenal. In der gleichen Minute flankte wiederum der quirlige Felix Aichhorn von rechts auf Thomas Klauser, doch dieser setzte seinen Kopfball freistehend neben das Tor. In der letzten Spielminute war es wiederum Aichhorn der von links flankte und Thomas Klauser diese Flanke gerade noch so mit dem Kopf erwischte und mit einer Bogenlampe Geigl  im Tor des Gastes zum viel umjubelten Ausgleich überwand. /TL

Nach über 10 Jahren Abwesenheit in der Kreisklasse feierte der SC Vachendorf als Aufsteiger einen verdienten Sieg gegen den favorisierten TSV Berchtesgaden, der letztes Jahr immerhin Tabellenvierter dieser Kreisklasse war.
In einem sehr flotten und intensiven Spiel gewann der Gastgeber hoch verdient – leider mangelte es an einer besseren Chancenauswertung, sonst hätte der Sieg noch durchaus höher ausfallen können.  Schon in der ersten Minute hätte der SCV in Führung gehen können als Manuel Schlesak sich auf der rechten Seiten durchgesetzt hatte und Georg Klauser mustergültig angespielt hatte, doch dieser traf den Ball nicht richtig, so das Torwart Stefan Schach klären konnte. Eine der wenigen Chancen für den Gast gab es in der 3. Minute als Florian Oberhauser eine verunglückte Flanke von Christian Lindner parieren musste. Zwei Minuten später eine Traumkombination des Gastgebers. Alexander Loreck hatte mit einem weiten Pass Florian Zeller mustergültig angespielt, welcher den Ball direkt in den Lauf von Thomas Klauser legte. Dieser schloss zum viel umjubelten 1:0 für den SCV ins lange Eck ab. Zweimal sehr viel Glück hatte der Gast aus Berchtesgaden bei Kopfbällen von Alexander Loreck, in der 9. Minute ging sein Kopfball nach einer Ecke von Georg Klauser um Zentimeter am Lattendreieck vorbei. Zehn Minuten später fehlte Loreck wieder das Glück als sein Kopfball nach Flanke von Georg Klauser knapp am rechten Pfosten vorbei strich. Danach gab es zwei unschöne Aktionen als erst Alexander Loreck und dann Florian Zeller unschön mit gestrecktem Fuß von ihren Gegenspielern von den Beinen geholt wurden, der gut leitende Schiedsrichter Bernhard Seitlinger Sen. beließ es hier jedoch noch bei Ermahnungen.  In der 37. Minute bewahrte Schach im Tor des Gastes mit einem tollen Reflex vor dem 2:0 – Alexander Loreck hatte nach tollem Anspiel von Georg Klauser aus vollem Lauf abgezogen. Glück hatte der SCV als nach einem unnötigen Zweikampf der Ball verloren ging aber Christian Winkler nicht mehr an den Ball kam.

Berchtesgaden versuchte zu Beginn der zweiten Halbzeit Druck zu machen, doch Chancen gab es für den SCV – in der 50. Minute war aber der Abschluss von Manuel Schlesak zu schwach um Schach zu überwinden und vier Minuten später konnte ein Verteidiger einen Schuss von Georg Klauser gerade noch weggrätschen. Nicht beruhigen wollte sich der Gast in der 56. Minute, als Mario Lavado Perez sich unfair gegen Michael Hartl durchsetzte und zurück gepfiffen wurde. Die Vorentscheidung auf dem Fuß hatte Manuel Schlesak als er nach einem Steilpass von Georg Klauser allein auf Torwart Schach zulief, doch Berchtesgadens Bester bleib Sieger(63.). Daraufhin hätte der eingewechselte Merdan Cam das Spiel gleich dreimal entscheiden können, doch erst versprang ihm der Ball freistehend vor dem Tor (75.), eine Minute später scheiterte er nach einem tollen Pass in die Gasse von Maximilian Loreck an Schach und kurz darauf nach einem Fehlschlag in der Gästeabwehr an wiederum an Schach (77.). In der 84. Minute war Georg Klauser auf der rechten Seiten wieder auf und davon und flankte gefährlich vor das Tor. Diese Flanke grätschte ein Gästeverteidiger in die Arme von Schach. Schiedsrichter Seidlinger entschied hier auf indirekten Freistoß. Aber auch hier konnte Schach mit einem Reflex sein Team vor dem zweiten Treffer bewahren. /TL