Mit einer seiner stärksten Vorstellungen in dieser Saison gewann der SC Vachendorf das hochklassige Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Fridolfing verdient mit 3:1. Es war das letzte Heimspiel des SCV unter Spielertrainer Adrian Klein, der zum Saisonende nach drei erfolgreichen Jahren den SC Vachendorf verlassen wird. Adrian Klein übergibt den SC Vachendorf in einer sehr guten Verfassung an Markus Gastager. Adrian Klein hatte letztes Jahr mit dem SC Vachendorf den Aufstieg in die Kreisklasse geschafft und das Kunststück vollbracht mit dieser homogenen und motivierten Mannschaft zu Hause in dieser Saison ungeschlagen zu bleiben. Diese Heimstärke bekam am heutigen Sonntag auch der TSV Fridolfing zu spüren.

Der TSV begann dieses Spiel sehr druckvoll und versuchte sein Glück in der Offensive – die Defensive des SCV hatte erst mal Schwerstarbeit zu verrichten. Aber mehr als ein Schuss von Dominik Oswald, den Florian Oberhauser leicht halten konnte (3.) und ein Schuss weit am Tor vorbei von Alexander Deubzer (4.) sprang nicht heraus. Der SCV dagegen ging gleich mit seiner ersten Chance etwas glücklich in Führung. Georg Klauser hatte einen abgewehrten Ball volley genommen, dieser Schuss wurde dann von einem Fridolfinger leicht abgefälscht, was diesen Ball unhaltbar machte (13.). Eine Minute später gab es Freistoß für den SCV aus 25m. Manuel Schlesak legte sich den Ball zu recht – sein strammer Schuss knallte gegen das Lattendreieck, den Abpraller verwandelte dann Merdan Cam per Kopf zum 2:0. Die besten Chancen um Anschlusstreffer hatte wiederum Deubzer, einmal schoss er aus 11m Entfernung freistehend über das Tor – Dominik Oswald hatte aus stark abseitsverdächtiger Position geflankt (21.), zum anderen zog er einen Ball am langen Eck vorbei (24.). Das 3:0 hatte Georg Klauser in der 32. Minute, nach tollem Anspiel von Thomas Loferer, auf dem Fuß – doch Maximilian Kiermeier machte diese Chance mit einer sensationellen Parade zu Nichte. Eine Minute später gab es halblinks einen Freistoß für den Gast - die gefühlvolle Flanke verlängerte Philip Brüderl per Kopf zum 2:1. Kurze Zeit später hätte Georg Klauser den alten Zwei Tore Vorsprung wieder herstellen können, doch ein Gästeverteidiger grätschte den Ball für den schon geschlagenen Kiermeier gerade noch zur Ecke. Der TSV Fridolfing begann die zweite Hälfte wieder mit großem Einsatz und Laufbereitschaft, doch der SCV hielt dagegen und lies keine Großchancen für den TSV zu. Im Gegenteil, der SCV spielte klug und schnell aus der Defensive heraus und erarbeitete sich seinerseits gut Möglichkeiten. In der 58. Minute hatte sich Maximilian Bergmann gut durchgesetzt, doch sein Abschluss konnte gerade noch zur Ecke abgewehrt werden. Zwei Minuten später hatte Alexander Loreck Michael Hartl gut am Sechszehner bedient, doch Hartls Schuss strich knapp über die Latte. Eine ähnliche Situation bekamen die zahlreichen Zuschauer in der 66. Minute zu sehen, diesmal hatte Loreck für Alexander Eckart aufgelegt, doch auch dessen Schuss strich übers Tor. Ein Fehlpass im Mittelfeld des Gastgebers hätte beinahe den Ausgleich für den Gast bedeutet, den dieser wurde zur Steilvorlage für Alexander Deubzer. Doch dieser fand seinen Meister in Florian Oberhauser (71.). Die Entscheidung fiel dann in der 77.Minute, Manuel Schlesak hatte sich einen Ball in der Vorwärtsbewegung des TSV Fridolfing erkämpft und Adrian Klein bedient, dieser überspielte seinen Gegenspieler und schloss mit einem gekonnten Schuss ins lange Eck zum 3.1 ab. Adrian Klein krönte damit seine starke Leistung an diesem Spieltag. /TL