Spielberichte 1. Herren 16/17

Einen wichtigen und verdienten Dreier im Abstiegskampf erspielte sich der SC Vachendorf gegen den ASV Grassau. Besonders in der ersten Halbzeit sahen die 100 Zuschauer endlich mal wieder einen spielerischen SC Vachendorf, der Ball und Gegner laufen ließ. Der SCV war in der ersten Halbzeit absolut überlegen und führte verdient schon mit 3:0. Leider ließ die Heimmannschaft sich dann in der zweiten Halbzeit nach einem unglücklichen Eigentor und einem Handelfmeter von einer gewissen Nervosität anstecken, denn der ASV Grassau hatte bis dahin keine echte Torchance gehabt und zwei Tore erzielt.

Das Spiel begann bei sommerlichen Temperaturen sehr flott, schon in der 3. Minute konnte Torwart Peter Zeissberger im Gästetor eine Flanke nur kurz wegfausten, Maximilian Loreck nahm diesen Ball Volley, doch Zeissberger war zur Stelle. Fünf Minuten später spielte Thomas Klauser seinen Bruder Georg am Sechszehner an, dieser um kurvte seinen Gegenspieler und zog aus 16 Metern zum viel umjubelten 1:0 ins lange Eck ab. Nach 18. Minuten konnte Alexander Loreck am Sechszehnereck nur durch ein Foul gebremst werden. Den Freistoß verwandelte Georg Klauser über die Mauer hinweg zum 2:0. In der 24. Minute war es wieder Klauser, nach einem tollen Anspiel von Maximilian Loreck, der auf Zeissberger zulief-doch diesmal verzog er am Tor vorbei. Nach ca. einer halben Stunde meldete sich der ASV Grassau erstmals offensiv. Ein Kopfball vom Sam Diokhane ging weit übers Tor (28.) und ein Schuss von Benedikt Barthel war kein Problem für Florian Oberhauser im Tor des SCV (32.). Im Gegenzug schickte Alexander Loreck Georg Klauser steil, der überwand Zeissberger mit einem Heber, doch ein Verteidiger konnte den Ball vor der Linie klären. In der 38. Minute machte es Klauser besser. Michael Kirschner hatte ihn einen Ball toll in die Gasse gelegt und Klauser schob sauber ins lange Eck ein- ein lupenreiner Hattrick.

Schon in den ersten beiden Minuten der zweiten Halbzeit hätte der SCV erhöhen können. In der 46. Minute tauchte Merdan Cam vor Zeissberger auf, doch Zeissberger konnte mit der Fußspitze zur Ecke klären. Der folgende Eckball landete punktgenau bei Thomas Klauser, doch auch hier rettete Zeissberger. Eine Minute später wurde ein weiter Einwurf des SCV per Kopf verlängert, der Ball landete bei Merdan Cam, der diesen etwas glücklich über die Linie zum 4:0 drückte. Das überraschende 1:4 fiel nach einer Flanke des Gastes. Der Ball landete unglücklich an den Beinen von Tom Lofer und rollte ins Tor. Drei Minuten später setzte Alexander Loreck Thomas Klauser im Sechszehner schön in Szene, doch dessen Schuss verfehlte das lange Eck. In der 70. Minute sprang einem Vachendorfer Innenverteidiger bei einem Schlagversuch der Ball von unten an die Hand und es gab Elfmeter für den Gast. Diesen verwandelte Florian Bachmann sicher. In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Bernhard Rosenengger die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, nach einem tollen Pass von Merdan Cam, doch er verzog frei vor Zeissberger übers Tor. Im Gegenzug fiel dann noch das 3:4 durch Sam Diokhane nach einer tollen Flanke von Tobias Hörterer. /TL

Sehr unglücklich verlor der SC Vachendorf sein Heimspiel zweier gleichwertiger Mannschaften gegen den TSV Berchtesgaden. Zum einem klappt es momentan beim SCV überhaupt aus einer Vielzahl von Chancen Tore zu erzielen, zum anderen hat der SC Vachendorf Pech mit unglücklichen Defensivaktionen. Hinzu kommt, dass zwei der Gästetore hätten nicht anerkannt werden dürfen.

Das Spiel begann flott. Der Gast hatte schon in der ersten Minute die Gelegenheit in Führung zu gehen. Robert Reichlmeier erwischte einen Pass am Fünfereck und zog ab, doch Florian Oberhauser konnte klären. In der 9. Minute die Riesenchance für den SCV, Georg Klauser hatte auf Thomas Klauser geflankt, doch dessen Flugkopfball ging knapp übers Tor. Nun kam der SCV besser ins Spiel. Eine Ecke nahm Thomas Klauser direkt, doch Stefan Schach konnte zur Ecke klären (28.). Eine Minute später war wieder Schach der einen Freistoß von Klauser parieren konnte. In der nächsten Aktion wurde Maximilian Bergmann von Michael Kirschner gut angespielt, doch der legte sich den Ball zu weit vor. In der der 39. Minute dann das 0:1-eine Ecke kommt zu Reichlmeier, dessen Kopfball hält Oberhauser sensationell, beim nachgreifen des Balles wurde Oberhauser dann unsanft von Reichlmeier bedrängt, der dann das Tor erzielte-ein klares Foul am Torwart (39.). Kurz vor der Halbzeit gab es gleich zwei gute Gelegenheiten für den SCV- doch beides Mal bleib Schach Sieger gegen Georg Klauser. Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock für den SCV-ein Innenverteidiger verstolperte in der Vorwärtsbewegung den Ball, welcher gleich in die Mitte zum freistehenden Stefan Sontheimer gespielt wurde. Dieser hatte kein Problem zum 0:2 einzuschieben (51.). Doch der SCV gab sich nicht auf und kam zehn Minuten später zum verdienten Anschlusstreffer. Georg Klauser hatte seinen Bruder Thomas geschickt und der hatte trocken ins lange Eck abgezogen. Der SCV drängte nun auf den Ausgleich. Doch in der 68. Minute kam ein Ball weit auf Sontheimer, der weit im Abseits stand, was der Schiedsrichter aber nicht ahndete. Sontheimer spielte dann in die Mitte, wo Matthias Althaus zum 1:3 verwandelte. Hiernach gab es einen Sturmlauf der Heimmannschaft. In der 70. Minute war Bergmann steil geschickt worden, doch dieser scheiterte an Schach. Drei Minuten später spielte Alexander Loreck Tom Loferer an, doch dessen Schuss landete an der Latte. Kurze Zeit später hieß das Duell wieder Bergmann gegen Schach, doch auch diesmal blieb der Goali der Sieger (82.). In der nächsten Aktion schickte Philipp Adamietz Georg Klauser steil, doch auch dieser vergab alleine vor Schach. /TL

Eine bittere Heimniederlage gegen den Tabellenletzten ESV Freilassing II musste der SC Vachendorf im Nachholspiel am Mittwochabend einstecken. Dabei muss der SC Vachendorf sich aber selbst erst mal an der Nase packen. Lies man in diesem Spiel doch wiedermal viele gute Chancen aus, lies dem Gegner aber auch durch unkonzentrierte Defensivarbeit viele Möglichkeiten, die Anspiele im Mittelfeld passten nicht und so konnte der SCV nicht seine spielerische Qualität zeigen. Hinzu kam noch eine gehörige Portion Pech. Denn das 1:2 durch den Gast entstand nach einem Foulspiel an einem SCV Innen-Verteidiger (der sonst noch hätte eingreifen können) fern ab des Balles. Der Ausgleich durch den SCV in der Nachspielzeit wurde vom Schiedsrichter verwehrt, obwohl in dieser Szene der eigene Verteidiger seinen Torwart behinderte und nicht ein SCV Spieler.

Dabei fing der SCV gar nicht so schlecht an, hatte aber gleich Glück als Florian Oberhauser bei einem Konter gegen Gästestürmer Andreas Brandl klären konnte (7.). In der 14. Minute bediente Thomas Klauser seinen Bruder Georg, doch dieser vergab alleine vor Torwart Florian Spieler. Zwei Minuten später dann das 0:1 durch Alexander Triller, als der SCV mehrmals die Möglichkeit hatte im Sechszehner zu klären, dies aber nicht konsequent tat und so Triller der Nutznießer war. Der Ausgleich fiel dann in der 24. Minute. Michael Hartl hatte einen tollen Diagonalball auf Georg Klauser geschlagen und dieser verwandelte diesmal sicher. Nun wollte der SCV nachlegen und kam auch zu einigen guten Möglichkeiten. Georg Klauser scheiterte an Spieler nach einer Flanke von Patrik Heinzlmeier (28.), Michael Kirschners Schuss nach einer Ecke von Bernhard Rosenegger konnte von einem ESV Verteidiger gerade noch abgegrätscht werden (29.). In 42. Minute war es Thomas Klauser, der nach einem Freistoß von Kirschner, freistehend zum Kopfball kam und ungewohnt vergab. In der letzten Aktion der ersten Halbzeit war es wieder Spieler der ein Eigentor nach scharfer Flanke von Georg Klauser auf der Linie verhinderte. Schon in der 46. Minute hätte Tom Loferer, nach tollem Pass von Thomas Klauser, einen Treffer erzielen müssen, doch er ließ sich den Ball leichtfertig noch weggrätschen. Mit der nachfolgenden Ecke von Bernhard Rosenegger kam Thomas Klauser zum Kopfball, doch auch diesmal konnte Spieler retten. Im Tiefschlaf befand sich Vachendorfs Defensive nach einer Stunde Spielzeit bei einer Ecke der Gäste und konnte sich bei Torwart Florian Oberhauser bedanken, der gleich dreimal beste Chancen des Gastes (Triller, Brandl) zu Nichte machte. In der 88. Minute kam dann ein steiler Pass auf Andreas Brandl, hierbei wurde ein SCV Innenverteidiger beim Sprint zu Brandl von einem anderen Gästespieler zu Fall gebracht, was aber der Schiedsrichter nicht sah. So konnte Brandl freistehend verwerten. In der Nachspielzeit gab es dann noch einen Freistoß für den SCV durch Thomas Klauser. Den scharf geschossenen Ball konnte Spieler nicht festhalten, beim Versuch nachzugreifen wurde er von einem eigenen Spieler gerempelt, dieses nutzte der SCV zum Tor-was aber nicht anerkannt wurde. /TL

Einen verdienten Auswärtssieg feierte der Tabellenführer BSC Surheim in Vachendorf. War das Spiel in der ersten hochklassigen Halbzeit noch ausgeglichen mit einem Chancenplus auf Seiten des Gastgebers, kamen die Gäste in der zweiten Halbzeit viel aggressiver und mit viel Pressing aus der Kabine. Bitter für den SCV war allerdings, dass die Gegentreffer für den BSC in der zweiten Halbzeit aus zwei groben Abwehrschnitzern entstanden und ansonsten die Abwehr sicher stand und wenig an Chancen für die Gäste zuließ.

Das Spiel hatte keine lange Abtastphase- schon in der 2. Minute kam ein Steilpass auf den schnellen Stürmer Robert Stallmayer der Gäste, doch dieser verzog weit am langen Eck vorbei. Im Gegenzug schickte Thomas Klauser seinen Bruder Georg steil, dieser versuchte Gerald Öllerer im Tor des BSC mit einem Heber zu überwinden, doch dieser erwischte den Ball noch mit den Fingerspitzen. Eine weitere hundertprozentige Chance hatte Georg Klauser in der 22. Minute, nach einem blockierten Befreiungsschlag sprang der Ball zu Klauser, der wiederum allein auf Öllerer zulief und abzog. Öllerer rettete hier mit einer tollen Parade. Unglücklich für den Gastgeber dann das 0:1-einen Freistoß aus dem Halbfeld verlängerte ein SCV Verteidiger unfreiwillig auf den Kopf von Sebastian Huber, der kein Problem hatte alleinstehend einzuköpfen (40.). Doch der verdiente Ausgleich fiel im Gegenzug, eine weite Flanke kam auf Thomas Klauser in den Sechszehner, dieser wurde dann beim Kopfball von einem Surheimer Innenverteidiger umgerannt-Elfmeter für den SCV. Diesen verwandelte Georg Klauser dann sicher. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste wesentlich aggressiver und präsenter auf den Platz als die Heimmannschaft. In der 48. Minute kam Robert Stallmayer abseitsverdächtig an den Ball, doch sein Abschluss ging neben das Heimtor. Fünf Minuten später hatte Thomas Klauser den Führungstreffer für den SCV nach einer schönen Freistoßflanke von Alexander Loreck auf dem Kopf, doch sein Kopfball strich knapp übers Tor. Mehr oder weniger im Gegenzug behinderten sich zwei Vachendorfer Verteidiger gegenseitig, so das der Ball leicht zum freistehenden Michael Eglseder gespielt werden konnte, der kein Problem hatte zum 1:2 einzuschießen. In der 63. Minute bewahrte wiederum Öllerer den BSC vor dem Ausgleich, er lenkte eine scharfe Freistoßflanke von Patrick Heinzlmeier, die durch Freund und Feind geflogen kam sensationell zur Ecke. Kurze Zeit später rettete ein Verteidiger für den schon geschlagenen Öllerer kurz vor der Linie-Thomas Klauser hatte einen tollen Freistoß geschossen. Die Entscheidung fiel dann drei Minuten vor Ende der Partie, drei Vachendorfer waren sich bei einem an sich harmlosen weiten Ball der Gäste nicht einig, lachender Vierter war hier Michael Eglseder, der nur noch zum 1:3 einschieben musste. /TL


Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann der SC Vachendorf das Lokalderby gegen den SV Ruhpolding verdient mit 3:2. Allerdings sah es in der ersten Halbzeit eher schlecht für die Heimmannschaft aus. Der SCV kam in der ersten Halbzeit überhaupt nicht mit der Spielweise der Gäste, die mit vielen weiten geschlagenen Bällen arbeiteten, zurecht. Ein ums andere Mal ging speziell der zweite Ball verloren. Der SCV selber lies sich zu diesem Zeitpunkt von dieser Spielweise anstecken und konnte sein gewohntes Passspiel im Mittelfeld nicht aufziehen. Hinzu kamen viele technische Mängel und Abspielfehler. Aber scheinbar hatte Trainer Markus Gastager in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden, denn diese entwickelte sich zu einem Spiel auf das Tor der Gäste.

Die ersten Minuten waren sehr zerfahren und die 150 Zuschauer sahen ein mäßiges Gekicke, welches im Mittelfeld hin und her ging. Nach gut einer viertel Stunde ging der Gast mit einem Freistoß in Führung. Valentin Gstatter hatte aus 25m halbrechts abgezogen, dieser Ball senkte sich hoch ins lange Eck des Vachendorfer Tores (17.). Mit der ersten Offensivaktion der Heimmannschaft gelang der Ausgleich. Tom Loferer hatte von links geflankt, die Gästeabwehr konnte diese nur kurz klären – Georg Klauser war zur Stelle und konnte leicht abgefälscht zum Ausgleich verwandeln (24.). Drei Minuten später hätte Alexander Eckart sogar die Führung für den SCV erzielen können, doch er vergab nach schönem Pass von Michael Kirschner zu hektisch. Die verdiente Pausenführung gelang dem SV Ruhpolding in der 39. Minute. Ein Stürmer hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und genau auf den eingelaufenen Jonas Neuhofer gespielt, der aus 11m keine Probleme hatte zur Führung einzuschieben. Der in der zweiten Halbzeit deutlich aktivere und besser spielende SCV hätte schon in der 46. Minute ausgleichen können. Doch der Innenpfosten verhinderte dies. Bernhard Rosenegger hatte sich nach einem Einwurf im Sechszehner durchgesetzt und abgezogen. Nach einer Schusschance von Thomas Klauser, die Torwart Tobias Freimoser halten konnte (50.), glich der SCV in der 63. Minute aus. Der schnelle quirlige Bernhard Rosenegger hatte sich wiederum auf der rechten Seite durchgesetzt und zu Mitch Kirschner geflankt, der trocken Volley zum 2:2 abschloss. In der 72. Minute verweigerte der Schiedsrichter der Heimmannschaft einen Elfer oder Freistoß am Sechszehner, als Thomas Klauser hier heftig von den Beinen geholt wurde. In der 85. Minute gab es die einzige als gefährlich zu bezeichnende Offensivaktion des Gastes. Aber Bernhard Neuhauser im Tor der Heimmannschaft hatte kein Problem den Schuss on Florian Kügeler zu entschärfen. Den Siegtreffer erspielte sich der SCV mit einem genialen Spielzug in der 88. Minute. Wieder war es Bernhard Rosenegger, der diesen einleitete. Rosenegger war auf der rechten Seite angespielt worden, legte den Ball dem hinter laufenden Michael Hartl zur Grundlinie – dieser flankte weit auf den langen Pfosten wo Joker Florian Zeller kein Problem hatte einzuköpfen. Zwei Minuten später war es wieder Zeller, der nach Flanke von Maximilian Loreck zum Kopfball kam, doch dieser ging knapp vorbei. Viel Glück hatte der Gast aus Ruhpolding dann in der Nachspielzeit. Thomas Klauser hatte Tom Loferer im Sechszehner angespielt, dieser zog an zwei Gegenspielern vorbei und zog ab. Wieder verhinderte der Innenpfosten einen weiteren Treffer. /TL

Mit einem weiteren Sieg schaffte der SC Vachendorf endgültig den Anschluss ans Mittelfeld der Kreisklasse 4 und baute seine Serie der letzten Spiele auf 16 Punkte aus sechs Spielen aus. Gegen gut stehende und spielende Kirchanschöringer war das Spiel aber bis zum Schluss spannend. Der Gast aus Kirchanschöring verstand es sehr gut aus einer sicheren Defensive zu spielen und lies besonders in der ersten Hälfte kaum Offensivaktionen des SC Vachendorf zu.

Die erste Chance sahen die 100 Zuschauer in der 8. Minute für die Heimmannschaft. Florian Zeller hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball zu Georg Klauser durchgesteckt. Doch diesem versprang der Ball in aussichtsreicher Position. Drei Minuten später das erste Ausrufezeichen der Gäste, Johannes Maierhofer flankte von rechts außen zu Gerhard Feil, doch dieser konnte seinen Kopfball nicht mehr drücken. Das 1:0 für die Heimmannschaft fiel in der 18. Minute. Nach einer schönen Flanke von Bernhard Rosenengger stieg Michael Kirschner am höchsten und köpfte zum 1:0 ein. Zwei Minuten später hätte Georg Klauser erhöhen können, doch sein Heber ging übers Tor. Zu dieser Zeit kam der Gast dann immer besser ins Spiel und drängte auf den Ausgleich. Glück hatte der SC Vachendorf bei einem Fernschuss von Johannes Maierhofer, der an der Latte landete (27.). Der Ausgleich fiel dann in der 44. Minute. Pape Fall war abseitsverdächtig im Sechszehner angespielt worden und zog trocken ins lange Eck ab. Perfekt für die Heimmannschaft begann die zweite Hälfte. In der 51. Minute gab es einen Freistoß für den SCV. Manuel Schlesak schoss den Ball scharf auf das Tor, Jonas Hillebrand im Tor der Gäste konnte diesen nur nach vorne abklatschen. Der Ball landete an den Beinen von Korbinian Stockhammer, der keine Chance hatte dieses Eigentor zu vermeiden. Zwei Minuten später hatte Hillebrand Riesenglück bei einem weiteren Freistoß von Schlesak, der sich knapp neben das Tor drehte. In der 63. Minute musste sich Manfred Wendlinger, der für den verletzten Bernhard Neuhauser in der Halbzeitpause kam, im Tor lang machen um einen schnellen Drehschuss von Pappe Fall zu entschärfen. Mit der wohl schönsten Kombination des Spieles erzielte der SCV das 3:1. Alexander Loreck flankte auf Florian Zeller, der lies den Ball für „Mitch“ Kirschner tropfen und dieser zog trocken ins kurze Eck ab (65.). Fünf Minuten später kam der Gast aber wieder heran. Pappe Fall verwandelte einen Elfer zum Anschlusstreffer. Hier ärgerte sich Wendlinger, den er war dran an diesem Ball. Der SCV ließ sich aber dadurch nicht beeindrucken und spielte auf einen weiteren eigenen Treffer. In der 79. Minute legte Kirschner einen Ball Georg Klauser im Sechszehner auf, doch dessen Schuss ging übers Tor. Kurze Zeit später legte Maximilian Loreck seinem Bruder Alexander einen Ball am Sechszehner auf, doch auch sein Schuss zischte knapp übers Tor (84.). Die endgültige Entscheidung auf dem Fuß hatte schlussendlich wieder Kirschner, der nach Vorlage von Benedikt Willinger alleine vor Hillebrand auftauchte aber verzog. /TL

Vor wieder über 100 Zuschauern gewann der SC Vachendorf sein Heimspiel gegen den FC Bischofswiesen verdient mit 4:1 und tauschte damit die Plätze in der Tabelle. Mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen hat sich der SC Vachendorf nun etwas entfernt von den Abstiegsplätzen und Anschluss an das Mittelfeld der Kreisklasse 4 geschaffen. Der SC Vachendorf begann das Spiel sehr konzentriert und verschaffte sich von Beginn an eine Überlegenheit im Mittelfeld. Gegen zweikampfstarke Gäste lies auch die Defensive um Alois Hartl und Manuel Schlesak nichts zu.

Schon in der ersten viertel Stunde hätte der Gastgeber in Führung gehen können. Doch Tom Loferer verfehlte nach schönem Anspiel von Florian Zeller das Tor um Zentimeter (11.). Vier Minuten später war Florian Zeller, nach tollem Pass von Bernhard Rosenegger, schon an Torwart Christoph Renoth vorbei traf aber nur den Außenpfosten. In der 26. Minute viel dann das verdiente Führungstor. Bernhard Rosenegger hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und flankte. Alexander Loreck verlängerte die etwas zu kurz geratene Flanke per Kopf zu Florian Zeller der zum 1:0 einköpfte. Nach gut einer halben Stunde schickte Alexander Loreck Bernhard Rosenegger steil, dieser konnte nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Zum fälligen Freistoß legte sich Manuel Schlesak den Ball bereit. Er schoss den Freistoß aus bestimmt 28 m Entfernung als Aufsetzer, den Renoth nicht halten konnte – 2:0. Die erste Chance für die Gäste gab es in der 40. Minute, dafür aber gleich doppelt. Erst kam Stefan Schnitzlbaumer nach einer schönen Flanke von Michael Hirsch freistehend zum Kopfball, doch diesen klärte Bernhard Neuhauser mit einer Glanzparade, den Nachschuss von Markus Huthöfer blockte die Vachendorfer Innenverteidigung. Perfekt für den Gastgeber begann die zweite Halbzeit. In der 47. Minute flanke Zeller zum eingewechselten Maximilian Bergmann, der zog ab und Renoth rettete mit einem Reflex, doch beim Nachschuss von Bergmann war er machtlos. In die Torschützenliste eintragen lassen können hätte sich Bernhard Rosenegger, doch sowohl in der 55. Minute als auch zwei Minuten später schoss er jeweils nach Anspiel von Michael Kirschner freistehend übers Tor. Nun kam der Gast etwas besser ins Spiel. In der 65. Minute tauchte Christoph Gruber am Fünfer vor Bernhard Neuhauser auf, doch dieser fischte Gruber den Ball vom Fuß. Ein Fernschuss von Schnitzlbaumer verfehlte das Tor klar (72.). Der Anschlusstreffer für Bischofswiesen fiel nach einem Fehlpass von Neuhauser im Sechszehner. Unter Druck hatte er den Ball genau in die Füße von Markus Huthöfer gespielt, der nur noch einschieben musste (78.). Der SCV ließ sich aber dadurch nicht verunsichern. In der 81.Minute hatte sich Benedikt Willinger im Sechszehner durchgesetzt und abgezogen, doch ein Verteidiger klärte auf der Linie. Vier Minuten vor Schluss gab es eine Ecke für den SCV die Patrick Heinzlmeier schlug, Michael Kirschner stieg am höchsten, doch wieder konnte ein Verteidiger den Ball auf der Linie klären. Kirschner belohnte sich dann schließlich doch mit einem Tor für seine starke Leistung. Alexander Loreck hatte von links eine weite Flanke punktgenau zum freistehenden Kirschner geschlagen, der diesmal perfekt per Kopf verwandelte (90.). /TL

Einen auch in der Höhe verdienten Sieg feierte der SC Vachendorf gegen den TSV Piding. Vor über 100 Zuschauern war der SC Vachendorf dem ASV Piding in allen Belangen überlegen und lies den Gästen keine Chance. Der SC Vachendorf spielte aus einer sehr gut organisierten Defensive und das Mittelfeld machte konsequent die Räume zu, so dass es dem ASV Piding erst in der letzten Minute gelang, einen Torabschluss aus dem Spiel heraus zu produzieren.

Dabei begann das Spiel für den SC Vachendorf optimal. Schon in der 4. Minute steckte Benedikt Willinger den Ball auf Alexander Loreck durch, der sich im Fünfer gegen seinen Gegenspieler und den Torwart durch setzte und zum 1:0 einschob. Bis zur 27. Minute hatte der SC Vachendorf dann das Spiel im Griff ohne sich große Chancen erspielen zu können. In dieser Minute gab es auch die erste Offensivaktion des Gastes. Doch der Freistoß von Hans Freimanner blieb in der Mauer hängen. Das 2:0 hatte Tom Loferer dann in der 39. Minute auf dem Fuß, als er wieder von Benedikt Willinger gut angespielt worden war, aber knapp am Tor vorbei schoss. Der überraschende Ausgleich für den ASV Piding fiel praktisch mit dem Halbzeitpfiff – Hans Freimanner versenkte einen Freistoß aus 25m im Winkel des Vachendorfer Tores. Keinesfalls geschockt kam dann der SCV aus der Kabine und setzte die Gäste sofort wieder unter Druck. In der 51. Minute gab es dann einen Freistoß für die Gastgeber. Den Ball legte sich Abwehrchef Manuel Schlesak zurecht und jagte diesen aus 28m Entfernung als tückischen Aufsetzer in die Maschen – das hochverdiente 2:1. Der SCV drängte weiter und wurde in der 56. Minute mit dem 3:1 belohnt. Tom Loferer hatte von halblinks Mitch Kirschner perfekt am Sechszehner bedient, Kirschner nahm den Ball an und zog sofort trocken ins kurze Eck ab, ein sehenswertes Tor. Kirschner wäre dann in der 71. Minute beinahe sein zweiter Treffer gelungen, doch sein Kopfball, nach Flanke von Schlesak, streifte die Latte – hier hätte Torwart Daniel Mietskam keine Chance gehabt. Zu diesem Zeitpunkt fiel dem ASV Piding nichts mehr ein, die Gäste schoben sich nur den Ball hinten herum zu, es gab vorne einfach keine Anspielstation und die langen Bällen wurden samt und sonders von der sicheren Vachendorfer Defensive abgefangen. In der 78. Minute legte Alexander Loreck einen Ball super zu Mitch Kirschner auf die rechte Seite, dieser zog sofort ab, doch Mietskam konnte diesen Ball mit einem Reflex halten. Chancenlos war Mietskam dann eine Minute später als Bernhard Rosenegger nach schönen Zuspiel von Alexander Loreck alleine vor ihm auftauchte und zum 4:1 abschloss. Fünf Minuten später hätte auch Rosenegger seinen zweiten Treffer erzielen können. Doch er scheiterte nach tollem Anspiel von Kirschner an Torwart Mietskam. /TL

Im Lokalderby zwischen dem SC Vachendorf und dem SBC Traunstein II feierte der SCV einen hochverdienten Sieg. Es war der Erste in dieser Saison. Damit verlässt der SCV den letzten Tabellenplatz und übergibt die rote Laterne an seinen nächsten Gegner, dem TSV Berchtesgaden. In einem besonders in der ersten Halbzeit flotten Spiel zeigte der SCV eine konzentrierte Mannschaftsleistung und stand auch in der Defensive um Manuel Schlesak und Alois Hartl sicher. Auch zeigte der SCV in der Offensive eine lange vermisste Konsequenz und Abschlusssicherheit. In der zweiten Halbzeit kam dann der SBC II stärker auf und der SCV verlegte sich auf eine Konterstrategie, die gut aufging.

Schon in der fünften Minute hatte der SC Vachendorf eine Doppelchance zur Führung, die zweite nutzte er. Erst war Georg Klauser nach einem Steilpass von Manuel Schlesak auf und davon und hatte auch Torwart Markus Öttl mit einem Heber schon überwunden, doch ein Innenverteidiger kratzte den Ball von der Linie zur Ecke. Diese wurde auf den langen Pfosten ausgeführt, wo Schlesak den Ball gut zurück in die Mitte brachte und Michael Kirschner zum 1:0 einköpfte. De SCV versuchte nun nachzulegen – aber bis zur 27. Minute gab es keine zwingenden Chancen. In dieser Minute setzte sich Florian Zeller auf der rechte Seite durch und spielte flach in den Sechszehner, doch der Schuss von Georg Klauser ging knapp übers Tor. In der 30. Minute gab es die einzige richtige Chance für den SBC II, doch Michael Reis scheiterte an Florian Oberhauser. Sechs Minuten später setzte sich Zeller wieder auf der rechte Seite durch und legte kurz ab auf Michael Kirschner, der trocken aus 18 m ins kurze Eck abzog – ein sehenswertes Tor zum 2:0. Eine Minute später verlängerte Alexander Loreck einen Abschlag zu Florian Zeller, der direkt den Ball zu Georg Klauser spielte – dieser schob den Ball zum 3:0 ins lange Eck. Schon in der 47. Minute hätte der SCV alles klar machen können, doch der Schuss von Kirschner nach gutem Anspiel von Zeller ging um Zentimeter übers Tor. Auch vier Minuten später ein ähnliches Bild, Maximilian Loreck hatte einen Freistoß schnell auf Thomas Loferer ausgeführt, doch auch dessen Abschluss ging übers Tor. Im Gegenzug kam eine Flanke weit auf Tobias Berz, doch der Winkel war zu spitz für seinen Kopfball, der nur ans Außennetz ging. Eine Minute später herrschte Unordnung im SCV Fünfer und der SBC II hätte beinahe den Anschlusstreffer erzielt, doch der Ball konnte von Manuel Schlesak auf der Linie geklärt werden. In der 64. Minute kam ein weiter Paas auf Georg Klauser der diesen perfekt für Merdan Cam verlängerte, Cam lies Öttl mit einem schönen Heber keine Chance – 4:0. Ein weiterer Konter in der 71. Minute brachte schließlich das 5:0, der SCV gewann im Mittelfeld den Ball der schnell zu Alexander Loreck gespielt wurde, dieser wollte den freistehenden Georg Klauser anspielen, doch ein SBC II Innenverteidiger kam gerade noch mit dem Fuß an den Ball, der aber dann doch bei Klauser landete, welcher den mit gelaufenen Loreck perfekt bediente. Alexander Loreck musste nur noch ins Leere Tor zum 5:0 einschieben. Eine gute Chance zum Ehrentreffer hatte in der 82. Minute Jan Hintermeier, doch der gut getretene Freistoß konnte von einem SCV Bein zur Ecke geklärt werden./TL

Mindestens zwei Punkte verspielte der SC Vachendorf in seinem Heimspiel gegen den TSV Fridolfing. In der ersten Halbzeit sahen die über 100 Zuschauer einen schwachen SCV, dem man die Unsicherheit bedingt durch die Tabellensituation deutlich anmerkte. Das Spiel des SCV war bestimmt durch viele Unsicherheiten, die sich besonders in der Defensive auswirkten, auch kamen die Spieler kaum in die Zweikämpfe. Folgerichtig nutze dies der Gast konsequent aus, ohne sich eigentlich wirkliche Chancen erspielen zu können. Ganz anders verlief dann die zweite Halbzeit, der SC Vachendorf war viel bissiger, lies den Ball besser laufen und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe, positiv bemerkbar machten sich hier vor allem die Einwechselungen von Patrick Heizlmeier und Tobias Hainz - der TSV Fridolfing kam so in der zweiten Hälfte zu keinem einzigen Torabschluss mehr. Leider fehlten dem SCV im Endeffekt das Glück und die Konsequenz vor dem Tor um wenigstens einen Punkt zu erreichen.

In den ersten zehn Minuten spielte hauptsächlich der TSV Fridolfing. Der SCV bekam vor allem den quirligen Josef Pallauf nicht in den Griff, gegen diesen musste Florian Oberhauser gleich zweimal sein können im SCV Tor zeigen (2. + 8.). Nach einem Abspielfehler im Mittelfeld kam in der 15. Minute Markus Hager an den Ball und zog aus 20 m ab, den Aufsetzer konnte Oberhauser zwar noch erreichen, aber nicht mehr um den Pfosten lenken – 0:1. Bis hierhin hatte der Gastgeber nur zwei Abschlüsse durch einen Fernschuss und Kopfball von Manuel Schlesak, die aber das Tor verfehlten, zu verzeichnen. In der 24. Minute hatte die SCV Defensive gleich mehrmals die Möglichkeit einen Ball im Sechszehner zu klären, aber kein Spieler tat dies konsequent. So fiel schließlich der Ball vor die Füße von Pallauf, der ohne Probleme zum 0:2 abschloss. Zwei Minuten später war Florian Zeller steil geschickt worden und lief alleine auf das Gästetor zu, als er von einem Gästeinnenverteidiger seitlich über den Haufen gerannt wurde. Hier erwarteten die Zuschauer eine rote, oder zumindest gelbe Karte für den Gästespieler und einen Freistoß am Sechszehner für den SCV – was den an sich gut leitenden Schiedsrichter in dieser Situation dazu bewegte Freistoß für den TSV zu geben, bleibt sein Geheimnis. Eine Minute später der nächste Bock der SCV Abwehr – ein Befreiungsschlag kommt gerade mal bis zum „25 ziger“ , wo Dominik Oswald den Ball in Ruhe stoppen kann und mit einem Sonntagsschuss zum 0:3 einschoss. In der 40. Minute dann der erste gelungene Spielzug des SCV – Tobias Hainz war auf dem rechte Flügel angespielt worden und bediente Manuel Schlesak mustergültig, dieser setzte sich mit einer Drehung gegen seinen Gegenspieler durch und verkürzte zum 1:3. Die zweite Halbzeit begann gleich mit zwei Kopfballchancen für den Gastgeber. Erst hatte Maximilian Loreck geflankt und Michael Kirschner geköpft, diesen Ball konnte Michael Haas sicher fangen (50.), dann ging ein Kopfballheber von Alexander Loreck nach Freistoß von Patrick Heinzlmeier knapp übers Tor (58.). Fünf Minuten später schickte Maximilian Loreck Schlesak geschickt in die Gasse, doch dessen Schuss ging knapp am Kreuzeck vorbei. Weitere fünf Minuten später war Tobis Hainz auf der rechten Seite gut von Alexander Loreck bedient worden, Hainz legte den Ball super auf den mit gelaufenen Schlesak zurück, doch auch dieser Schuss von Schlesak verfehlte das Tor. Zehn Minuten vor Ende der Partie verlängerte Alexander Loreck einen Einwurf per Kopf zu Georg Klauser der zum 2:3 traf. In der 85. Minute dann gleich zwei Riesenchancen für den SCV. Erst setzte sich Schlesak gut durch und zog ab, diesen Ball konnte Haas zu Ecke klären. Die nachfolgende Ecke köpfte Alexander Loreck um Zentimeter übers Tor. In der Schlussminute setzte sich Benedikt Willinger im Sechszehner durch und schoss zum vermeintlichen Ausgleich ein – doch der Schiedsrichter entschied auf Stürmerfoul – eine wirklich knifflige Situation. /TL

Ein für den SC Vachendorf bitteres Unentschieden gab es an diesem Hitzesonntag für den SC Vachendorf gegen den SC Anger. Der SC Vachendorf hatte fast eine Stunde lang das Spiel gegen den Tabellenzweiten im Griff – und dies auch nach einer (zu) harten roten Karte in der 40. Minute gegen ihren Kapitän Alexander Loreck. Nur gute zehn Minuten schwamm der SC Vachendorf in der zweiten Halbzeit nach einem unglücklichen Eigentor, ansonsten wehrte sich der Gastgeber sowohl kämpferisch als auch spielerisch sehr gut gegen den SC Anger.

Schon in der 4. Minute hätte der SC Vachendorf in Führung gehen können, doch Georg Klauser fehlten nach einer Hereingabe von Manuel Schlesak Zentimeter um den Ball im leeren Tor unterbringen zu können. In der 19. Minute gab es eine Freistoßflanke von Michael Hartl die Alexander Loreck knapp übers Tor köpfte. Bis zur 37. Minute sahen die Zuschauer dann einen überlegenen SC Vachendorf. In dieser Minute kam Georg Klauser nach einem gelungenen Spielzug zum Abschluss – der Innenpfosten verhinderte den Führungstreffer. Drei Minuten später fliegt Alexander Loreck nach einem Pressschlag zu Boden und möchte sich breit machen um den Gegner nicht vorbeizulassen. Diese Aktion wertete der Schiedsrichter als Tätlichkeit und gab glatt Rot – eine bittere harte Entscheidung. In der letzten Minute gab es den ersten Offensivabschluss des Gastes durch einen Schuss von Stefan Plößl.

Aufregend begann dann die zweite Halbzeit. Schon in der 48. Minute ging der SC Vachendorf durch eine tolle Offensivaktion in Führung. Georg Klauser hatte Manuel Schlesak perfekt am Sechszehner angespielt, dieser ließ seinen Gegner mit einer schnellen Drehung stehen, scheiterte aber an Torwart Alexander Koch, der Abpraller landete bei Georg Klauser der den Ball Volley zum 1:0 einschoss. Vier Minuten später vertändelte ein Vachendorfer Verteidiger den Ball leichtfertig an Kilian Gambs, doch dieser traf nur den Pfosten. Im Gegenzug flankte Patrick Heinzlmeier genau auf den Kopf von Michael Kirschner, doch auch diesem stand das Gebälk im Weg. Weitere vier Minuten später war wieder Gambs alleine vor Torwart Florian Oberhauser, doch dieser rettete mit einem Reflex. Der Ball sprang dann Heinzlmeier unglücklich ans Bein zum 1:1 Ausgleich. Dieser Treffer zeigte nun Wirkung beim Gastgeber und es ergaben sich aus vielen Unkonzentriertheiten der Heimmannschaft Chancen für den Gast. Folge war ein Pfostenschuss aus einem Gestochere heraus im Sechszehner (59.) Ein Freistoß von Gambs ging übers Tor (64.). Danach fing sich der SCV wieder und kam nun seinerseits wider zu Chancen. Nach einer Flanke von Maximilian Loreck konnte Michael Kirschenr freistehend den Ball per Kopf nicht weit genug drücken (69.). In der 79.Minute musste Gästespieler Max Kammel wegen einer Unsportlichkeit gegenüber Torwart Oberhauser mit Gelbrot vom Platz. Danach hatte Georg Klauser die Führung nach einem schönen Pass von Kirschner auf dem Fuß, doch Koch rettete mit einem tollen Reflex (86.). Glück hatte der SCV schließlich dann in der Schlussminute als eine weite Flanke am langen Pfosten nicht von Plößl verarbeitet werden konnte. /TL

Ein gerechtes Unentschieden in einem sehr flotten Kreisklassenspiel bekamen die 180 Zuschauer in Vachendorf zu sehen. Dabei bestimmte in der ersten Halbzeit eher der SC Vachendorf das Spiel, in der zweiten Halbzeit war es der SV Oberteisendorf der drängte. Oberteisendorf hatte in dieser Halbzeit aber Glück, dass sie das Spiel zu Elft beenden konnten, denn in der 53. Minute foulte Sebastian Schallinger Georg Klauser, ohne jegliche Chance auf den Ball, dermaßen brutal von hinten, dass dieser kurze Zeit später ausgewechselt werden musste. Der in der ersten Halbzeit noch gut pfeifende Schiedsrichter Kevin Barthel aus Rosenheim beließ es aber hier zum Entsetzen der Zuschauer bei einer gelben Karte. Eine klare Fehlentscheidung.

Der SCV begann das Spiel sehr schwungvoll und hatte schon in der 5. Minute seine erste Chance, doch der Abschluss von Georg Klauser ging übers Tor. Fünf Minuten später fing der stark spielende Michael Kirschner einen Pass des Gastes im Mittelfeld ab und zog ab, aber sein Schuss verfehlte das Tor knapp. In der 16. Minute das überraschende 0:1 – Maximilian Öggl schoss einen Freistoß unhaltbar unter die Latte. Doch mehr oder weniger im Gegenzug bekam der SCV eine Ecke, diese trat Patrick Heinzlmeier in den Strafraum, die Kopfballabwehr des Gastes fiel genau auf den Fuß von Georg Klauser der aus 14 m zum 1:1 ausglich (18.). Vier Minuten später erkämpfte sich wieder Kirschner den Ball im Mittelfeld und spielte Klauser an, dessen Schuss verfehlte das Tor haarscharf. In der 40.Minute war Alexander Hofmann in den Sechszehner eingedrungen und konnte gerade noch gebremst werden- hier forderten die zahlreichen Gästezuschauer Elfmeter – eine knifflige Situation. Die beste Chance zur Gästeführung vergab kurz vor dem Halbzeitpfiff Johannes Bachmaier, der freistehend am Tor vorbei köpfte. In der 60.Minute zog Schiedsrichter Barthel sich wieder den Zorn der Zuschauer, als Manuel Schlesak durch war und von seinem Gegenspieler im Sechszehner am Trikot gehalten wurde und schließlich zu Boden gerissen wurde. Eine gute Schusschance hatte Alexander Hofmann nach einem krassen Abspielfehler des Gastgebers im Mittelfeld, doch Florian Oberhauser konnte diesen scharfen Schuss sicher parieren (63.). Eine Doppelchance für den SCV gab es dann noch in der 85. Minute. Manuel Schlesak hatte sich im Sechszehner durchgesetzt und hart abgezogen, diesen Ball konnte Daniel Berger mit einem Reflex klären, der Nachschuss von Michael Kirschner ging knapp übers Tor. /TL

Keinen guten Tag erwischte der SC Vachendorf an heutigen Sonntag gegen den SC Inzell. Der SCV verlor vor ca. 150 Zuschauern verdient, aber deutlich zu hoch, gegen die eiskalt ihre Chancen verwertenden Gäste. Der SCV, der ohne fünf seiner Stammkräfte angetreten musste, vergeigte sein Heimspiel innerhalb sechs Minuten in der ersten Halbzeit durch drei mehr oder weniger geschenkte Tore für den SC Inzell.

Dabei fing das Spiel für den SCV gar nicht so schlecht an. In den ersten 20 Minuten war der Gastgeber durchaus überlegen, ohne sich jedoch ganz große Chancen erspielen zu können. Es blieb hier bei zwei Schüssen von Thomas Loferer (10.) und Maximilian Bergmann (11.), die übers Tor gingen. Inzell war nur durch eine missglückte Flanke von Armin Dumberger gefährlich, die Florian Oberhauser gerade noch über die Latte lenken konnte. In der 21. Minute war Janik Stark rechts im Sechszehner eingedrungen und wurde kurz vor der Auslinie gefoult. Eine völlig unnötige Aktion, aber ein berechtigter Elfer für den SC Inzell. Fabian Zeidler trat an und hatte Glück, dass sein Ball von Oberhauser nur an die Unterkante der Latte gelenkt werden konnte - 0:1. Der SCV hatte sich noch nicht richtig mit dem Gegentreffer abgefunden, als man Armin Dumberger flanken lies und zuschaute wie Fabian Zeidler den Ball volley zum 0:2 verwandelte (24.). Keine drei Minuten später fing ein Innenverteidiger des SCV einen zu weiten Ball der Gäste ab und hatte alle Zeit der Welt den Ball zum Torwart zurück zu spielen oder zu schlagen, lies sich aber zu viel Zeit und traf dann den Ball unter Bedrängnis nicht richtig, Zeidler war zur Stelle spielt sofort in die Mitte, wo Michel Hernadez keine Probleme hatte zum 0:3 einzuschieben. Nun wehrte sich der SCV besser, hatte aber kein Abschlussglück. In der 32. Minute war Tobias Hainz durch und wurde innerhalb des Sechszehners gefoult. Leider legte der Schiedsrichter den Tatort außerhalb des Strafraums, eine strittige Situation. In der 42. Minute gab es einen Steilpass auf Maximilian Bergmann, der an der Mittellinie durch gestartet war, und zum vermeintlichen 1:3 einschob. Aus unerfindlichen Gründen wurde dieser Treffer wegen Abseits nicht anerkannt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit drückte der SCV auf den Anschlusstreffer. Schon in der 46. Minute hatte Georg Klauser, nach einem tollen Pass von Maximilian Loreck, diesen auf dem Fuß – doch sein Abschluss war zu schwach für den gut haltenden Sebastian Schwabl im Tor der Gäste. Drei Minute später rettete Schwabl wieder gegen Klauser, nach schönem Anspiel von Tobias Hainz. In der 51. Minute verfehlte ein Freistoß von Manuel Schlesak das Tor um Zentimeter, hier wäre Schwabl chancenlos gewesen. Den verdienten Anschlusstreffer für den SCV gab es dann in der 58. Minute durch Neuzugang Michael Kirschner nach einer Ecke. Der SCV versuchte nun noch nachzulegen, hatte aber kein Abschlussglück bzw. spielte nicht genau genug. Der SC Inzell verlegte sich nun aufs Kontern und nutzte dies gleich zweimal. In der 62. Minute war es Michel Hernandez mit seinem zweiten Treffer und in der 79. Minute Fabian Zeitler mit seinem dritten Treffer. /TL