Einen wichtigen und verdienten Dreier im Abstiegskampf erspielte sich der SC Vachendorf gegen den ASV Grassau. Besonders in der ersten Halbzeit sahen die 100 Zuschauer endlich mal wieder einen spielerischen SC Vachendorf, der Ball und Gegner laufen ließ. Der SCV war in der ersten Halbzeit absolut überlegen und führte verdient schon mit 3:0. Leider ließ die Heimmannschaft sich dann in der zweiten Halbzeit nach einem unglücklichen Eigentor und einem Handelfmeter von einer gewissen Nervosität anstecken, denn der ASV Grassau hatte bis dahin keine echte Torchance gehabt und zwei Tore erzielt.

Das Spiel begann bei sommerlichen Temperaturen sehr flott, schon in der 3. Minute konnte Torwart Peter Zeissberger im Gästetor eine Flanke nur kurz wegfausten, Maximilian Loreck nahm diesen Ball Volley, doch Zeissberger war zur Stelle. Fünf Minuten später spielte Thomas Klauser seinen Bruder Georg am Sechszehner an, dieser um kurvte seinen Gegenspieler und zog aus 16 Metern zum viel umjubelten 1:0 ins lange Eck ab. Nach 18. Minuten konnte Alexander Loreck am Sechszehnereck nur durch ein Foul gebremst werden. Den Freistoß verwandelte Georg Klauser über die Mauer hinweg zum 2:0. In der 24. Minute war es wieder Klauser, nach einem tollen Anspiel von Maximilian Loreck, der auf Zeissberger zulief-doch diesmal verzog er am Tor vorbei. Nach ca. einer halben Stunde meldete sich der ASV Grassau erstmals offensiv. Ein Kopfball vom Sam Diokhane ging weit übers Tor (28.) und ein Schuss von Benedikt Barthel war kein Problem für Florian Oberhauser im Tor des SCV (32.). Im Gegenzug schickte Alexander Loreck Georg Klauser steil, der überwand Zeissberger mit einem Heber, doch ein Verteidiger konnte den Ball vor der Linie klären. In der 38. Minute machte es Klauser besser. Michael Kirschner hatte ihn einen Ball toll in die Gasse gelegt und Klauser schob sauber ins lange Eck ein- ein lupenreiner Hattrick.

Schon in den ersten beiden Minuten der zweiten Halbzeit hätte der SCV erhöhen können. In der 46. Minute tauchte Merdan Cam vor Zeissberger auf, doch Zeissberger konnte mit der Fußspitze zur Ecke klären. Der folgende Eckball landete punktgenau bei Thomas Klauser, doch auch hier rettete Zeissberger. Eine Minute später wurde ein weiter Einwurf des SCV per Kopf verlängert, der Ball landete bei Merdan Cam, der diesen etwas glücklich über die Linie zum 4:0 drückte. Das überraschende 1:4 fiel nach einer Flanke des Gastes. Der Ball landete unglücklich an den Beinen von Tom Lofer und rollte ins Tor. Drei Minuten später setzte Alexander Loreck Thomas Klauser im Sechszehner schön in Szene, doch dessen Schuss verfehlte das lange Eck. In der 70. Minute sprang einem Vachendorfer Innenverteidiger bei einem Schlagversuch der Ball von unten an die Hand und es gab Elfmeter für den Gast. Diesen verwandelte Florian Bachmann sicher. In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Bernhard Rosenengger die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, nach einem tollen Pass von Merdan Cam, doch er verzog frei vor Zeissberger übers Tor. Im Gegenzug fiel dann noch das 3:4 durch Sam Diokhane nach einer tollen Flanke von Tobias Hörterer. /TL

Sehr unglücklich verlor der SC Vachendorf sein Heimspiel zweier gleichwertiger Mannschaften gegen den TSV Berchtesgaden. Zum einem klappt es momentan beim SCV überhaupt aus einer Vielzahl von Chancen Tore zu erzielen, zum anderen hat der SC Vachendorf Pech mit unglücklichen Defensivaktionen. Hinzu kommt, dass zwei der Gästetore hätten nicht anerkannt werden dürfen.

Das Spiel begann flott. Der Gast hatte schon in der ersten Minute die Gelegenheit in Führung zu gehen. Robert Reichlmeier erwischte einen Pass am Fünfereck und zog ab, doch Florian Oberhauser konnte klären. In der 9. Minute die Riesenchance für den SCV, Georg Klauser hatte auf Thomas Klauser geflankt, doch dessen Flugkopfball ging knapp übers Tor. Nun kam der SCV besser ins Spiel. Eine Ecke nahm Thomas Klauser direkt, doch Stefan Schach konnte zur Ecke klären (28.). Eine Minute später war wieder Schach der einen Freistoß von Klauser parieren konnte. In der nächsten Aktion wurde Maximilian Bergmann von Michael Kirschner gut angespielt, doch der legte sich den Ball zu weit vor. In der der 39. Minute dann das 0:1-eine Ecke kommt zu Reichlmeier, dessen Kopfball hält Oberhauser sensationell, beim nachgreifen des Balles wurde Oberhauser dann unsanft von Reichlmeier bedrängt, der dann das Tor erzielte-ein klares Foul am Torwart (39.). Kurz vor der Halbzeit gab es gleich zwei gute Gelegenheiten für den SCV- doch beides Mal bleib Schach Sieger gegen Georg Klauser. Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock für den SCV-ein Innenverteidiger verstolperte in der Vorwärtsbewegung den Ball, welcher gleich in die Mitte zum freistehenden Stefan Sontheimer gespielt wurde. Dieser hatte kein Problem zum 0:2 einzuschieben (51.). Doch der SCV gab sich nicht auf und kam zehn Minuten später zum verdienten Anschlusstreffer. Georg Klauser hatte seinen Bruder Thomas geschickt und der hatte trocken ins lange Eck abgezogen. Der SCV drängte nun auf den Ausgleich. Doch in der 68. Minute kam ein Ball weit auf Sontheimer, der weit im Abseits stand, was der Schiedsrichter aber nicht ahndete. Sontheimer spielte dann in die Mitte, wo Matthias Althaus zum 1:3 verwandelte. Hiernach gab es einen Sturmlauf der Heimmannschaft. In der 70. Minute war Bergmann steil geschickt worden, doch dieser scheiterte an Schach. Drei Minuten später spielte Alexander Loreck Tom Loferer an, doch dessen Schuss landete an der Latte. Kurze Zeit später hieß das Duell wieder Bergmann gegen Schach, doch auch diesmal blieb der Goali der Sieger (82.). In der nächsten Aktion schickte Philipp Adamietz Georg Klauser steil, doch auch dieser vergab alleine vor Schach. /TL

Einen verdienten Auswärtssieg feierte der Tabellenführer BSC Surheim in Vachendorf. War das Spiel in der ersten hochklassigen Halbzeit noch ausgeglichen mit einem Chancenplus auf Seiten des Gastgebers, kamen die Gäste in der zweiten Halbzeit viel aggressiver und mit viel Pressing aus der Kabine. Bitter für den SCV war allerdings, dass die Gegentreffer für den BSC in der zweiten Halbzeit aus zwei groben Abwehrschnitzern entstanden und ansonsten die Abwehr sicher stand und wenig an Chancen für die Gäste zuließ.

Das Spiel hatte keine lange Abtastphase- schon in der 2. Minute kam ein Steilpass auf den schnellen Stürmer Robert Stallmayer der Gäste, doch dieser verzog weit am langen Eck vorbei. Im Gegenzug schickte Thomas Klauser seinen Bruder Georg steil, dieser versuchte Gerald Öllerer im Tor des BSC mit einem Heber zu überwinden, doch dieser erwischte den Ball noch mit den Fingerspitzen. Eine weitere hundertprozentige Chance hatte Georg Klauser in der 22. Minute, nach einem blockierten Befreiungsschlag sprang der Ball zu Klauser, der wiederum allein auf Öllerer zulief und abzog. Öllerer rettete hier mit einer tollen Parade. Unglücklich für den Gastgeber dann das 0:1-einen Freistoß aus dem Halbfeld verlängerte ein SCV Verteidiger unfreiwillig auf den Kopf von Sebastian Huber, der kein Problem hatte alleinstehend einzuköpfen (40.). Doch der verdiente Ausgleich fiel im Gegenzug, eine weite Flanke kam auf Thomas Klauser in den Sechszehner, dieser wurde dann beim Kopfball von einem Surheimer Innenverteidiger umgerannt-Elfmeter für den SCV. Diesen verwandelte Georg Klauser dann sicher. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste wesentlich aggressiver und präsenter auf den Platz als die Heimmannschaft. In der 48. Minute kam Robert Stallmayer abseitsverdächtig an den Ball, doch sein Abschluss ging neben das Heimtor. Fünf Minuten später hatte Thomas Klauser den Führungstreffer für den SCV nach einer schönen Freistoßflanke von Alexander Loreck auf dem Kopf, doch sein Kopfball strich knapp übers Tor. Mehr oder weniger im Gegenzug behinderten sich zwei Vachendorfer Verteidiger gegenseitig, so das der Ball leicht zum freistehenden Michael Eglseder gespielt werden konnte, der kein Problem hatte zum 1:2 einzuschießen. In der 63. Minute bewahrte wiederum Öllerer den BSC vor dem Ausgleich, er lenkte eine scharfe Freistoßflanke von Patrick Heinzlmeier, die durch Freund und Feind geflogen kam sensationell zur Ecke. Kurze Zeit später rettete ein Verteidiger für den schon geschlagenen Öllerer kurz vor der Linie-Thomas Klauser hatte einen tollen Freistoß geschossen. Die Entscheidung fiel dann drei Minuten vor Ende der Partie, drei Vachendorfer waren sich bei einem an sich harmlosen weiten Ball der Gäste nicht einig, lachender Vierter war hier Michael Eglseder, der nur noch zum 1:3 einschieben musste. /TL

Eine bittere Heimniederlage gegen den Tabellenletzten ESV Freilassing II musste der SC Vachendorf im Nachholspiel am Mittwochabend einstecken. Dabei muss der SC Vachendorf sich aber selbst erst mal an der Nase packen. Lies man in diesem Spiel doch wiedermal viele gute Chancen aus, lies dem Gegner aber auch durch unkonzentrierte Defensivarbeit viele Möglichkeiten, die Anspiele im Mittelfeld passten nicht und so konnte der SCV nicht seine spielerische Qualität zeigen. Hinzu kam noch eine gehörige Portion Pech. Denn das 1:2 durch den Gast entstand nach einem Foulspiel an einem SCV Innen-Verteidiger (der sonst noch hätte eingreifen können) fern ab des Balles. Der Ausgleich durch den SCV in der Nachspielzeit wurde vom Schiedsrichter verwehrt, obwohl in dieser Szene der eigene Verteidiger seinen Torwart behinderte und nicht ein SCV Spieler.

Dabei fing der SCV gar nicht so schlecht an, hatte aber gleich Glück als Florian Oberhauser bei einem Konter gegen Gästestürmer Andreas Brandl klären konnte (7.). In der 14. Minute bediente Thomas Klauser seinen Bruder Georg, doch dieser vergab alleine vor Torwart Florian Spieler. Zwei Minuten später dann das 0:1 durch Alexander Triller, als der SCV mehrmals die Möglichkeit hatte im Sechszehner zu klären, dies aber nicht konsequent tat und so Triller der Nutznießer war. Der Ausgleich fiel dann in der 24. Minute. Michael Hartl hatte einen tollen Diagonalball auf Georg Klauser geschlagen und dieser verwandelte diesmal sicher. Nun wollte der SCV nachlegen und kam auch zu einigen guten Möglichkeiten. Georg Klauser scheiterte an Spieler nach einer Flanke von Patrik Heinzlmeier (28.), Michael Kirschners Schuss nach einer Ecke von Bernhard Rosenegger konnte von einem ESV Verteidiger gerade noch abgegrätscht werden (29.). In 42. Minute war es Thomas Klauser, der nach einem Freistoß von Kirschner, freistehend zum Kopfball kam und ungewohnt vergab. In der letzten Aktion der ersten Halbzeit war es wieder Spieler der ein Eigentor nach scharfer Flanke von Georg Klauser auf der Linie verhinderte. Schon in der 46. Minute hätte Tom Loferer, nach tollem Pass von Thomas Klauser, einen Treffer erzielen müssen, doch er ließ sich den Ball leichtfertig noch weggrätschen. Mit der nachfolgenden Ecke von Bernhard Rosenegger kam Thomas Klauser zum Kopfball, doch auch diesmal konnte Spieler retten. Im Tiefschlaf befand sich Vachendorfs Defensive nach einer Stunde Spielzeit bei einer Ecke der Gäste und konnte sich bei Torwart Florian Oberhauser bedanken, der gleich dreimal beste Chancen des Gastes (Triller, Brandl) zu Nichte machte. In der 88. Minute kam dann ein steiler Pass auf Andreas Brandl, hierbei wurde ein SCV Innenverteidiger beim Sprint zu Brandl von einem anderen Gästespieler zu Fall gebracht, was aber der Schiedsrichter nicht sah. So konnte Brandl freistehend verwerten. In der Nachspielzeit gab es dann noch einen Freistoß für den SCV durch Thomas Klauser. Den scharf geschossenen Ball konnte Spieler nicht festhalten, beim Versuch nachzugreifen wurde er von einem eigenen Spieler gerempelt, dieses nutzte der SCV zum Tor-was aber nicht anerkannt wurde. /TL


Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann der SC Vachendorf das Lokalderby gegen den SV Ruhpolding verdient mit 3:2. Allerdings sah es in der ersten Halbzeit eher schlecht für die Heimmannschaft aus. Der SCV kam in der ersten Halbzeit überhaupt nicht mit der Spielweise der Gäste, die mit vielen weiten geschlagenen Bällen arbeiteten, zurecht. Ein ums andere Mal ging speziell der zweite Ball verloren. Der SCV selber lies sich zu diesem Zeitpunkt von dieser Spielweise anstecken und konnte sein gewohntes Passspiel im Mittelfeld nicht aufziehen. Hinzu kamen viele technische Mängel und Abspielfehler. Aber scheinbar hatte Trainer Markus Gastager in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden, denn diese entwickelte sich zu einem Spiel auf das Tor der Gäste.

Die ersten Minuten waren sehr zerfahren und die 150 Zuschauer sahen ein mäßiges Gekicke, welches im Mittelfeld hin und her ging. Nach gut einer viertel Stunde ging der Gast mit einem Freistoß in Führung. Valentin Gstatter hatte aus 25m halbrechts abgezogen, dieser Ball senkte sich hoch ins lange Eck des Vachendorfer Tores (17.). Mit der ersten Offensivaktion der Heimmannschaft gelang der Ausgleich. Tom Loferer hatte von links geflankt, die Gästeabwehr konnte diese nur kurz klären – Georg Klauser war zur Stelle und konnte leicht abgefälscht zum Ausgleich verwandeln (24.). Drei Minuten später hätte Alexander Eckart sogar die Führung für den SCV erzielen können, doch er vergab nach schönem Pass von Michael Kirschner zu hektisch. Die verdiente Pausenführung gelang dem SV Ruhpolding in der 39. Minute. Ein Stürmer hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und genau auf den eingelaufenen Jonas Neuhofer gespielt, der aus 11m keine Probleme hatte zur Führung einzuschieben. Der in der zweiten Halbzeit deutlich aktivere und besser spielende SCV hätte schon in der 46. Minute ausgleichen können. Doch der Innenpfosten verhinderte dies. Bernhard Rosenegger hatte sich nach einem Einwurf im Sechszehner durchgesetzt und abgezogen. Nach einer Schusschance von Thomas Klauser, die Torwart Tobias Freimoser halten konnte (50.), glich der SCV in der 63. Minute aus. Der schnelle quirlige Bernhard Rosenegger hatte sich wiederum auf der rechten Seite durchgesetzt und zu Mitch Kirschner geflankt, der trocken Volley zum 2:2 abschloss. In der 72. Minute verweigerte der Schiedsrichter der Heimmannschaft einen Elfer oder Freistoß am Sechszehner, als Thomas Klauser hier heftig von den Beinen geholt wurde. In der 85. Minute gab es die einzige als gefährlich zu bezeichnende Offensivaktion des Gastes. Aber Bernhard Neuhauser im Tor der Heimmannschaft hatte kein Problem den Schuss on Florian Kügeler zu entschärfen. Den Siegtreffer erspielte sich der SCV mit einem genialen Spielzug in der 88. Minute. Wieder war es Bernhard Rosenegger, der diesen einleitete. Rosenegger war auf der rechten Seite angespielt worden, legte den Ball dem hinter laufenden Michael Hartl zur Grundlinie – dieser flankte weit auf den langen Pfosten wo Joker Florian Zeller kein Problem hatte einzuköpfen. Zwei Minuten später war es wieder Zeller, der nach Flanke von Maximilian Loreck zum Kopfball kam, doch dieser ging knapp vorbei. Viel Glück hatte der Gast aus Ruhpolding dann in der Nachspielzeit. Thomas Klauser hatte Tom Loferer im Sechszehner angespielt, dieser zog an zwei Gegenspielern vorbei und zog ab. Wieder verhinderte der Innenpfosten einen weiteren Treffer. /TL