Beinahe 3 Punkte verschenkt hätte der SC Vachendorf im Heimspiel gegen den TSV Heiligkreuz. Die 140 Zuschauer sahen einen von Beginn an engagierten, konzentrierten und laufstarken SCV, der den Aufsteiger aus Heiligkreuz vor allem in der ersten Halbzeit dominierte. Leider ließ wieder einmal die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Trotz allem erarbeitete sich der SCV eine scheinbar sichere 2:0 Führung. Acht Minuten nicht konsequente Spielweise des SCV reichten dem TSV Heiligkreuz um zum Ausgleich zu kommen. Hiernach riss sich  der Gastgeber  aber wieder zusammen und drückte mit Gewalt auf den Siegtreffer, der dann verdienterweise auch noch fiel.

Schon in der 7. Minute hätte der Gastgeber in Führung gehen können, doch Torwart Tobias Stockhammer rettete gegen Bernhard Rosenegger, der von Michael Hartl super angespielt worden war. Eine Minute später war wieder Stockhammer im Mittelpunkt , als er  diesmal gegen Benedikt Willinger hielt. Im nächsten Angriff wurde wieder Willinger steil geschickt und diesmal traf er per Tunnel von Stockhammer zur 1:0 Führung (9.).  Thomas Klauser hätte sich in der 14. Minute in die Torschützenliste eintragen können, doch sein Kopfball strich knapp übers Tor. Zwei Minuten später klärte ein Verteidiger auf der Linie, Willinger war wieder auf und davon gewesen. Nach ein paar weiteren Chancen schickte Michael Kirschner Tom Loferer in der 39. Minute rechts außen steil, Loferer hätte den in der Mitte freistehenden Thomas Klauser anspielen müssen, entschied sich aber für einen direkten Schuss, was die unglückliche Entscheidung war. Andre Anton hatte dann kurz vor der Halbzeit die erste richtige Chance für den Gast, doch Felix Wendl hielt sicher (45.).  Die zweite Halbzeit begann wieder mit einem druckvollen SCV. In der 48. Minute schickte Klauser Willinger steil, der scheiterte aber am glänzend reagierenden Stockhammer, doch  Willinger erkämpfte sich den Ball an der Auslinie und legte in flach zu Klauser, doch dessen Schuss wurde von einem Verteidiger übers leere Tor geklärt.  Eine Stunde war gespielt als der starke Maximilian Loreck  Rosenegger anspielte, der den Ball für Willinger durchsteckte und dieser zum hochverdienten 2:0 traf. Nun drängte der Gast auf den Anschlusstreffer - nach einem weiten Einwurf landete der Ball bei Martin Volzwinkler, doch der fand seinen Meister in Wendl (73.). Drei Minuten später rutschte ein weiter Ball der Defensive des SCV durch und ein TSV Stürmer flankte flach an den Fünfer, wo Helmut Wendlinger beim Klärungsversuch den Ball unglücklich ins eigene Tor grätschte. Weitere drei Minuten später kam wieder eine Flanke von rechts die einem Verteidiger über den Kopf rutsche und bei Andre Anton landete, der dann trocken ins lange zum Ausgleich einschob - nun rechneten die Zuschauer mit dem Schlimmsten.  Doch der SCV warf nun wieder alles nach vorne und wollte unbedingt den Dreier.  In der 83. Minute rettete Stockhammer mit einem Reflex gegen einen Kopfball von Klauser. Doch zwei Minuten später kochte dann die Vachendorfer Panorama Arena. Tom Loferer hatte präzise geflankt, Philipp Adamietz nahm diese Flanke direkt, scheiterte aber an der Latte, den zurückspringenden köpfte Thomas Klauser dann an die Unterkante der Latte, von wo aus er an Torwart Stockhammer prallte und zum viel umjubelten Siegtreffer in Netz fiel. /TL

In der sechsten Begegnung setzt es für Aufsteinger Vachendorf die erste Niederlage. Mit dem SC Anger stellte sich eine technisch starke und kämpferische Mannschaft vor. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein gutes und hochklassiges Spiel, in der es Torchancen auf beiden Seiten gab. Schon in der 4. Minute kam Thomas Klauser nach einem weiten Einwurf von Maxi Baumann zum Kopfball, aber Angers Torhüter Alexander Koch lenkte das Leder mit den Fingerspitzen über die Querlatte. Nur 3 Minuten später köpfte Bernhard Rosenegger am linken Pfosten vorbei. Die Gäste kamen nun besser in die Partie; und nach einer Konfusion im Sechzehnmeterraum klärte Torhüter Felix Wendl und 2 Abwehrspieler mit vereinten Kräften (25.Min). Nach einem schnellen Konter über Tom Loferer  wurde Georg Klauser im letzten Moment abgeblockt. (30.). In der 31. Minute bot sich den Gästen, nachdem sich die Vachendorfer Abwehr nicht einig war eine Riesenmöglichkeit, aber Andreas Nietzinger schob den Ball am leeren Tor vorbei. 2 Minuten später war es Michael Mayer mit einem Schuss aus 18m der nur ganz knapp am linken Pfosten vorbeirauschte. In der 43. Minute war es wiederrum Mayer der an Torhüter Wendl scheiterte. Und in der 44. Min. wurde Georg Klauser mit vereinten Kräften am Torschuss gehindert.

In der 2. Halbzeit neutralisierten sich lange Zeit beide Mannschaften, doch in der 79. Minute das 0:1 für die Gäste als Michael Mayer  fast von der Mittellinie den viel zu weit vor dem Tor stehender Torhüter Felix Wendl überhob. Eine Kopie des 0:1 war das 0:2, als Vachendorf im Angriff war der Ball verloren ging, und Andreas Nietzinger die Situation schnell erfasste und den Ball wieder fast von der Mittellinie ins Tor setzte. Der Schock saß bei der Heimelf tief, so dass es zu keiner Tormöglichkeit kam und so es beim 0:2 blieb. /HB

Einen hochverdienten Sieg feierte der SC Vachendorf gegen den TSV Berchtesgaden vor über 100 Zuschauern. Dabei übernahm der SC Vachendorf von Beginn an das Zepter und erspielte sich einige Großchancen, die wieder einmal allesamt ungenutzt bleiben. Knackpunkt für den SCV gegen überlegt defensiv und auf Konter spielende Berchtesgadener waren die ersten beiden Spielminuten der zweiten Halbzeit beim Spielstand von 1:0, als Berchtesgaden einen Elfer verschoss und im Gegenzug der Heimmannschaft das 2:0 gelang.

Das Spiel begann gleich mit zwei guten Gelegenheiten für den SCV. In der 2. Minute bediente Thomas Klauser seinen Bruder Georg am Sechzehnter, doch der Schuss von Klauser wurde geradeso noch von einem Gästeverteidiger abgegrätscht. Eine Minute später war es Thomas Klauser, nach genialem Pass von Maximilian Loreck, der freistehend am Sechszehner knapp am Tor vorbeizog. In der 18. Minute war Maximilian Knauer halblinks schön freigespielt worden und zog aufs kurze Eck ab, doch Felix Wendl im Tor des SCV war zur Stelle und klärte zur Ecke. In der 25.Minute setzte sich Georg Klauser auf der Auslinie durch und flankte flach zu  Maximilian Bergmann, doch der schoss am leeren Tor der Gäste vorbei. In der 35. Minute jubelten die SCV Fans schon als der starke Maximilian Baumann Georg Klauser anspielte und der vollendetet  – doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben – eine sehr knappe Entscheidung, vom gut leitenden Schiedsrichter Christian Kaiser. Nachdem in der 39. Minute Georg Klauser alleine am starken Gästetorwart Sebastian Seibold gescheitert war, erlöste Alexander Loreck den SCV endlich in der 44. Minute mit seinem Treffer zum hochverdienten 1:0. Baumann hatte ihn sauber angespielt und Loreck zog unhaltbar mit links in den Winkel ab.

Die zweite Halbzeit begann aufregend. Ein Innenverteidger des SCV vertändelte am Sechszehner den Ball und konnte sich dann nur noch mit einem Foul an Stefan Sontheimer helfen – ein klarer Elfer. Zu diesem trat Tsvyatko Petkov an, doch Felix Wendl holte den gut geschossenen Elfer aus der Ecke links unten – eine sensationelle Parade. Im Gegenzug spielte Georg Klauser Maximilian Bergmann an, der setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und schob zum 2:0 ein. Vier Minuten später dann die endgültige Entscheidung – Bergmann war steil geschickt worden und tauchte alleine vor Seibold auf, Seibold konnte aber Bergmanns Schuss mit einem tollen Fußrelex halten, doch der Ball trudelte zu Thomas Klauser, der diesen dann aus gut 20 Metern direkt zum 3:0 einschob.  Berchtesgaden bemühte sich danach offensiv etwas mehr zu bewegen, scheiterte aber immer wieder an der von Michael Kirschner gut organisierten Defensivabteilung des SCV – was allerdings Platz für Konter der Heimmannschaft brachte. Doch  Torwart Sebastian Seibold hielt dann bis zum Schluss mit einigen hochklassigen Paraden gegen Florian Zeller und Georg Klauser den Kasten sauber. /TL

Einen hochverdienten Sieg feierte der SC Vachendorf gegen den SV Linde Tachtering. Im dritten Anlauf klappte es endlich mit einem „Dreier“, nachdem man in den ersten beiden Spielen unglücklich jeweils den Sieg verspielt hatte. Der SCV begann das Spiel sehr konzentriert, aber der Gast aus Tacherting hielt in der ersten Halbzeit gut dagegen. Die zweite Halbzeit zeigte dann einen haushoch überlegenen Gastgeber, der aber wiedermal Schwächen beim Ausnutzen von Großchancen zeigte. Tachtering hätte sich nicht beschweren können, wenn das Spiel mit 5:0 ausgegangen wäre.

Die erste Szene im Spiel gehörte den Gästen. Stefan Scheitz war auf der rechten Seite steil geschickt worden, sein Schuss konnte aber noch von Michael Kirschner übers Tor gegrätscht werden (5.). In der 13. Minute steckte Helmut Wendlinger den Ball durch die Gästeabwehr zu Thomas Klauser, der aber dann allein vor Torwart David Weßelak an diesem scheiterte. Im Rest der ersten Halbzeit neutralisierten sich dann beiden Mannschaften im Mittelfeld, wenn mal was in Richtung Offensive kam, standen beide Abwehrreihen sicher.

Perfekt für den SCV begann die zweite Halbzeit. Florian Zeller flankte von halbrechts zu Thomas Klauser, der lies den Ball wunderbar mit der Brust zu seinem Bruder Georg tropfen, welcher den Ball mit einem Superschuss im langen Eck zum 1:0 versenkte (48.). Der SCV drängte nun auf das 2:0 – in der 56. Minute verlängerte Thomas Klauser einen Ball auf Georg Klauser, der setzte sich  gegen Weßelak durch und wurde von diesem zu Fall gebracht. Zum fälligen Elfer trat er selber an – Weßelak parierte diesen mit viel Glück an den Innenpfosten – alte Regel „der gefoulte soll nicht selber schießen“. Danach brannte der SCV ein wahres Feuerwerk an Großchancen ab, vergab diese aber teilweise fahrlässig.  In der 60. Minute machte Tachtertings Bester, Torwart Weßelak seinen einzigen Fehler, als er eine Flanke von Tom Loferer fallen ließ – Thomas Klauser scheiterte aber mit zwei Versuchen um den Ball im Tor unterzubringen.  In der 73. Minute war es wieder Weßelak der gegen Bernhard Rosenegger mit einer fantastischen Parade rettete. In der 80. Minute steckte Benedikt Willinger den Ball toll zu Maximilian Bergmann durch, welcher aber auch allein vor Weßelak wieder scheiterte. Zwei Minuten später bediente Willinger Thomas Klauser, doch der schoss aus kurzer Distanz übers Tor. Das erlösende 2:0 fiel dann in der 82. Minute als ein Tachteringer Verteidiger den Ball hinten raus unsauber spielte, Willinger geistesgegenwärtig reagierte, den Ball ablief, einen Innenverteidiger umkurvte und souverän zum 2:0 einschob.   In der 85. Minute sahen die Zuschauer dann die erste richtige Offensivaktion des Gastes. Robert Huber war auf der rechten Seite gut angespielt worden und zog sofort ab, doch Felix Wendl im Tor des SCV lenkte mit einer Glanzparade diesen Schuss an die Latte zur Ecke. Nach einer schönen Kombination durch Maximilian Loreck und Maximilian Bergmann hatte Benedikt Willinger aus 11 Metern das 3:0 auf dem Fuß, doch auch dieser Schuss ging übers Tor. Am Schluss bleibt zum Resümieren, dass der Aufsteiger sich endlich für seine guten Leistungen in der Kreisklasse belohnt hat. /TL