Im letzten Saisonspiel ging es für den SC Vachendorf im Spiel gegen den SV Laufen darum, sich den zweiten Platz und damit den Relegationsplatz zu den Aufstiegsspielen zur Kreisliga zu sichern. Dies gelang mit einem eindrucksvollen Sieg. Der SV Laufen kam über die gesamte Spielzeit zu keiner einzigen Torchance. Florian Hetterich im Kasten des SCV erlebte einen absolut ruhigen Samstagnachmittag und musste nur bei wenigen Ecken auf der Hut sein. Der SCV begann das Spiel sehr abgeklärt und legte sich den Gegner zu Recht. Bei besserer Chancenauswertung hätte der Sieg durchaus auch höher ausfallen können.

Der SCV begann das Spiel sehr ballsicher und kam schon in der 5. Minute zu seiner ersten Chance, doch Tobias Frisch schoss nach einer Flanke von Thomas Klauser knapp übers Tor. In der 16. Minute hatte Torwart Alexander Kalb alle Mühe einen Flatterball von Tom Loferer zu halten. Das überfällige 1:0 fiel dann in der29. Minute, als Max Baumann weit zu Klauser einwarf und der den Ball zu Frisch am Fünfer verlängerte. Der nahm den Ball direkt und schoss unhaltbar ein. Darauf folgend steckte Klauser Frisch gleich zweimal den Ball durch die Innenverteidigung, doch jedes Mal blieb Kalb im Tor des Gastes der Sieger. Das 2:0 fiel mit einer sehr schönen Kombination. Alexander Loreck schickte Baumann am rechten Flügel lang und der flankte passgenau zu Klauser, der keine Probleme hatte zum Tor zu vollenden (45.).  In der zweiten Halbzeit zog Laufen sich noch weiter zurück und es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Doch es dauerte bis zur 64. Minute bis das nächste Tor fiel. Vorher hatten Alexander Loreck und Tobias Frisch schon nur knapp das Laufener Tor verpasst. Frisch schickte Georg Klauser in die Gasse, doch dieser scheiterte an Kalb, Frisch war aber mitgelaufen und zimmerte den Abpraller zum 3:0 ins Tor. Zwei Minuten später schickte Michael Kirschner Frisch mit einem wunderbaren Ball lang und Frisch erzielte mit einem wunderbaren Heber das 4:0. Bis zum Ende des Spieles hätte Alexander Eckart sich noch in die Torschützenliste eintragen könne,  doch auch er scheiterte zweimal an Kalb.

Nachdem der SCV noch vor vier Wochen sich Gedanken zum Klassenerhalt gemacht hatte, darf er nun, dank einer phänomenalen Serie von fünf Siegen, am Donnerstag in der Relegation gegen den SV Riedering (Tabellenzwölfter in der Kreisliga 2) in einem ersten Relegationsspiel (in Prien) zur Kreisliga antreten. Sollte er hier als Sieger vom Platz gehen, gäbe es ein zweites Relegationsspiel gegen den Sieger aus der Partie Edling gegen Söllhuben. TL

Im Spitzenspiel der Kreisklasse 4 zwischen dem Tabellenvierten TSV Bad Reichenhall und dem SC Vachendorf behielt der SC Vachendorf in einem sehenswerten Spiel verdient mit 5:3 die Oberhand. Dabei sah es in der ersten Halbzeit gar nicht nach solch einem torreichen Spiel aus. Der  Gast stand sicher in der Defensive und der SCV versuchte spielerisch eine Lücke zu finden. Reichenhall war aber immer wieder durch Standards gefährlich und setzte auf seine Zweikampfstärke. In der zweiten Hälfte war dann der SCV aggressiver und spielte deutlich besser in die Spitze, was schließlich mit teils sehenswerten Toren belohnt wurde. Mit  dem vierten Sieg in Folge steht der SCV nun an Platz zwei der Tabelle, allerdings mit einem Spiel mehr als der TSV Tittmoning.

Der SCV hätte schon in der 6. Minute in Führung durch den quirligen Bernhard Rosenegger gehen können, doch Rosenegger schoss aus 11m Entfernung freistehend übers Tor. Thomas Klauser hatte ihn per Kopfball bedient. Es dauerte bis zur 22. Minute bis der Gast gefährlich wurde – Florian Huber hatte einen Freistoß gefährlich vor das Tor geschlagen, wo Simon Korwasch nur knapp am Ball vorbei sprang. In der 41. Minute  hatte sich der SCV  bei einem  Einwurf noch nicht richtig gesammelt als Ioan Maris diesen in den Sechszehner verlängerte und Ismet Bytyqi zum 0:1 einköpfte. Der SCV kam dann sehr energisch aus der Halbzeit. Zwei Minuten waren gespielt als Alexander Eckart einen Einwurf zu Thomas Klauser verlängerte, der mit einem Drehschuss zum 1:1 ausglich. Sechs Minuten später wieder eine der gefährlichen Gäste Freistöße – Huber schlug diesen in den Sechszehner, Ioan Maris war zur Stelle und lupfte an Torwart Felix Wendl zum 1:2 vorbei. Eine Minute später schenkte Gästetorwart Robert Töpel dem SCV das 2:2 – nach einem Rückpass unter Druck gebracht spielte er den Ball Thomas Klauser genau in die Füße, Klauser musste nur noch einschieben. Weitere zwei Minuten spielte der starke Max Baumann einen steilen Pass auf Thomas Klauser, der den Ball per Kopf in den Lauf von Alexander Eckart legte und dieser mit einem Schuss in den Winkel das 3:2 erzielte.  In der 61. Minute war wieder einmal Rosenegger auf der linken Seite auf und davon und flankte flach zu Thomas Klauser, doch dieser scheiterte an Töpel, Maximilian Bergmann schaltete am schnellsten und staubte zum 4:2 ab. Nun griffen die Gäste wütend an und drängten auf den Anschlusstreffer, welcher dann auch gelang. In der 70. Minute wurde wieder der starke Maris im Sechszehner angespielt und dieser zog von halbrechts ins lange Eck ab – 4:3. Sechs Minuten später rettete Wendl gegen eine Freistoß von Ioan Maris. Den schönsten Treffer des Spiels sahen die zahlreichen Zuschauer dann in der 82. Minute. Thomas Klauser war rechts außen schön freigespielt worden und spielte flach an den Sechszehner, Alexander Loreck nahm den Ball direkt, sein Spannschuss schlug unhaltbar im langen Eck ein – 5:3. Eine Minute später hätte Bergmann seinen zweiten Treffer erzielen müssen, doch er schob nach einer Flanke von Rosenegger den Ball am leeren Tor vorbei.  Die letzte Chance in einem guten Kreisklassenspiel hatte schließlich Georg Klauser, der von seinem Bruder Thomas aus der eigenen Hälfte heraus steil geschickt worden war, aber an Torwart Töpel  scheiterte. /TL

Im Spitzenspiel der Kreisklasse 4 zerlegte der SC Vachendorf den Tabellenzweiten TSV Tittmoning in einem hochklassigen Spiel mit 5:1. Dabei musste der SC Vachendorf nach einem guten, spiel-bestimmenden Beginn mit einigen Chancen das  0:1 aus der ersten Chance des Gastes hinnehmen. Der SC Vachendorf bestach vor allem in einem guten Spiel in die Spitze, wo sich Tobias Frisch als fünffacher Torschütze  hervortat. Defensiv ließ die Verteidigung um die Innenverteidiger Michael Kirschner und Patrick Heinzlmeier fast nichts zu. Im Mittelfeld arbeiteten Maximilian und Alexander Loreck auf der Doppelsechs souverän und fingen fast alles ab. So blieb dem TSV Tittmoning nichts anderes übrig, als über lange Bälle zu agieren.

In der 2. Minute begann das Spiel mit der ersten Großchance durch Tobias Frisch, der kurz vor dem Abschluss vom Ball gecheckt wurde. Zwei Minuten später war es wieder Frisch, der knapp am Tor vorbei schoss. In der 14.Minute hatte Frisch den Ball schon an Torwart Daniel Obermayr vorbei gespitzelt, doch ein Verteidiger rettete vor der Linie. Die erste Gefahr durch den Gast gab in der  21. Minute durch einen Fernschuss von Albert Buxmann, den jedoch Torwart Felix Wendl entschärfte. Überraschend dann in der 26. Minute das 0:1, als Buxmann sich versuchte durch zu setzen, hängen blieb  und der Ball dann frei vor Franco Kostner liegenblieb der zum Tor einschoss. Mit dem Anstoß schickte Thomas Klauser Tobias Frisch steil, der diesmal Obermayr mit einem tollen Heber keine Chance ließ 1:1.  Nach weiteren Chancen gab es in der44. Minute einen Freistoß, den Patrick Heinzlmeier auf Klauser schlug der volley in die Mitte zu Frisch auflegt, der zum 2:1 einschob. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag, Frisch markierte nach einem wunderbaren Doppelpass mit Klauser seinen dritten Treffer (46.). Danach hatte der Gast Glück als Johannes Einsiedl mit einem Fernschuss nur die Latte traf, Torwart Obermayr hatte noch die Finger am Ball (52.). Die Ecke von Einsiedl köpfte Alexander Loreck an die Latte, Pech für den SCV. Nun rannte der Gast wütend auf das Vachendorfer Tor an, doch die einzige größere Chance machte Felix Wendl zu Nichte. Danach übernahm wieder der Gastgeber das Geschehen. In der 76. Minute gewann Klauser in der gegnerischen ein Kopfballduell  in der gegnerischen Hälfte und verlängerte den Ball zu Frisch, der dann Torwart Obermayr zum vierten Mal überwand. Drei Minuten später bediente Frisch Klauser, der um Haaresbreite das Tor verfehlte. Den Schlusspunt in einer gutklassigen Partie setzte der SCV mit einem sehr schönen Spielzug, bei dem Alexander Loreck Bernhard Rosenegger gut am Flügel frei spielte und der direkt in der Mitte Tobias Frisch bediente, der ohne Probleme sein fünftes Tor erzielte. /TL

In einem abwechslungsreichen, spannenden Spiel gab der SC Vachendorf nach der 0:6 Schlappe letzte Woche in Anger eine entsprechende Antwort und gewann letztlich verdient, aber etwas zu hoch, gegen den abstiegsbedrohten TSV Fridolfing mit 6:3. Hätte der SC Vachendorf heute nicht die drei Punkte geholt, wäre er selbst mitten im Abstiegskampf gewesen. Dies merkte man auch beiden Mannschaften am Anfang an. Der SCV war bemüht keine Fehler zu machen und er TSV Fridolfing stand tief und versuchte sein Glück mit weiten Bällen auf seine schnellen Stürmer. Mit zunehmender Spieldauer fand der SCV aber dann wieder zu seinem Spiel, auch Laufbereitschaft und Einsatzwillen waren dann gut. Machtwinner für den SC Vachendorf war Tobias Frisch, der nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit gleich dreimal traf.

Dem SC Vachendorf merkte man in den ersten 20 Minuten genau an,  dass er die Niederlage vom Ostermontag noch nicht richtig verdaut hatte. Der SCV spielte sehr verkrampft, ohne richtig ins Spiel zu kommen. Als dann in der 21. Minute nach einem Fehlpass im Mittelfeld Alexander Deubzer sich den Ball schnappte und gleich vier SCV Spieler und auch noch Torwart Felix Wendl stehen ließ und zum 0:1 einschob, dachten alle Zuschauer wieder „geht es schon wieder los“. Doch dieses Tor erweckte den SCV und er kam besser ins Spiel. Einen Fernschuss von Alexander Loreck konnte der Torwart der Gäste Feras Mashharawi gerade noch über die Latte lenken (29.). Drei Minuten später konnte  Mashharawi einen Aufsetzer von Alexander Eckart nur nach vorne abwehren, wo Thomas Klauser zur Stelle war und zum 1:1 einschoss. In der zweiten Hälfte überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst scheiterte Christoph Zeif nach einem Einwurf an einem Abwehrbein aus 11m – Glück für den SCV (51.). Dann kam der SCV – in der 64. Minute spielte Klauser Alexander Loreck an, der aus 20m abzog – 2:1 für den SCV. Zwei Minuten später lässt Alexander Eckart einen Einwurf von Michael Hartl an sich vorbeilaufen und zieht überraschend von halblinks ab, der Ball landete unhaltbar zum 3:1 im langen Eck.  In der 77. Minute dann ein blitzsauberer Konter der Gäste. Deubzer war auf und davon und bediente Josef Ballauf uneigennützig zum 3:2 Anschlusstreffer. Doch die Reaktion des SC Vachendorf ließ nicht lange auf sich warten.  In der 80. Minute nahm Tobias Frisch einen Freistoß von Eckart mit und zog aus 6m Entfernung aufs kurze Eck ab - 4:2. Wer nun dachte der TSV Fridolfing sei nun nieder gerungen, der täuschte sich. In der 84. Minute  war die SCV Defensive nicht geordnet und Deubzer konnte aus 20m abziehen, Wendl im SCV Tor konnte diesen Aufsetzer nur zur Seite abwehren, genau vor die Füße von Christoph Zeif, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ und zum 4:3 Anschlusstreffer einschob. Aber auch hierauf hatte der SCV  wieder die richtige Antwort. Michael Kirschner schlug einen wunderbaren Ball in die Schnittstelle der Gäste – Tobias Frisch war mit einem Superlaufweg in diese gestartet, nahm den Ball an, umkurvte Mashharawi und schob zum 5:3 ein. Auch den Schlusspunkt in dieser packenden zweiten Halbzeit setzte Frisch. In der 90. Minute nahm er einen Einwurf auf, setzte sich energisch gegen die Innenverteidigung der Gäste durch und schoss zum 6:3 ein. /TL

Einen verdienten Sieg feierte der SC Vachendorf beim Punktspielstart ins Jahr 2019. Der Sieg ging aufgrund der Vielzahl der erarbeiteten Chancen, die besonders in der ersten Hälfte teilweise leichtfertig vergeben wurden in Ordnung. Der Sieg war nur kurz zu Beginn der zweiten Hälfte in Gefahr, als  die Gäste sich innerhalb von zehn schwächeren Minuten des SCV, gleich zwei gute Chancen erarbeiten konnten, aber nur ein Tor erzielten.  Ansonsten war der SCV Herr im Haus und lies  nicht viel zu.

Der SC Vachendorf begann das Spiel sehr konzentriert und ließ den Ball gut laufen, der Gast aus Bischofswiesen wurde gleich unter Druck gesetzt und kam nicht aus der Defensive heraus. Schon in der ersten Minute hatte Alexander Eckart das 1:0 auf dem Fuß, doch sein Dropkick ging knapp übers Tor. In der 4. Minute schlug Michael Kirschner einen wunderbaren 40m Pass auf die rechte Seite zu Max Baumann, der pflückte sich den Ball gekonnt herunter und zog aus 16m halbrechts ab, der Ball landete im langen Kreuzeck – ein Traumtor. Zehn Minuten später eine ähnliche Situation, diesmal schlug Alexander Loreck den weiten Ball und auch diesmal zog Baumann wieder direkt ab, doch diesmal ging der Ball flach am langen Eck vorbei. Den ersten Schuss auf das SCV Tor gab es in der 20. Minute durch Sebastian Koller, den Felix Wendl aber sicher fangen konnte. In der 33. Minute hatte Alexander Loreck, nach einem Einwurf von Baumann die Chance zu erhöhen, doch sein Heber verfehlte das Tor deutlich. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war der Gäste Torwart Stefan Schnitzlbaumer Mittelpunkt des Geschehens und hielt seine Mannschaft mit seinen Paraden im Spiel. Zweimal rettete er  gegen Alexander Eckart und einmal konnte er eine verunglückte Kopfballabwehr seines Verteidigers gerade noch ausbügeln. Die zweite Halbzeit begann mit umgekehrten Vorzeichen, in der 49. Minute stocherte sich Sebastian Koller durch die SCV Abwehr und konnte den überraschenden Ausgleich erzielen. Die sechzigste Minute hätte den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf stellen können als Fabian Motz nach schönen Pass von Koller plötzlich allein vor Wendl auftauchte, doch Wendl rettete mit einer Glanzparade. Im Gegenzug gab es Einwurf für den SCV den Max Baumann weit in den Sechszehner der Gäste schmiss. Maximilian Bergmann nahm diesen Ball direkt und überwand zum zweiten Mal in diesem Spiel den guten Gästetorwart Schnitzlbaumer - 2:1 (57.). Drei Minuten später hätten die Zuschauer wohl das Tor des Monats  sehen können, als Michael Kirschner nach einer Faustabwehr von  Schnitzlbaumer mit einem genialen Fallrückzieher nur das Lattendreieck traf. Zum Ende des Spieles war es wieder Schnitzlbaumer der weitere Tore des SCV verhinderte, er rettete zuerst gegen Bergmann nach Pass von Maximilian Loreck und entschärfte auch den Nachschuss von Alexander Loreck. Zum Schluss blieb er zweimal Sieger gegen Matthias Greiml. /TL

Beinahe 3 Punkte verschenkt hätte der SC Vachendorf im Heimspiel gegen den TSV Heiligkreuz. Die 140 Zuschauer sahen einen von Beginn an engagierten, konzentrierten und laufstarken SCV, der den Aufsteiger aus Heiligkreuz vor allem in der ersten Halbzeit dominierte. Leider ließ wieder einmal die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Trotz allem erarbeitete sich der SCV eine scheinbar sichere 2:0 Führung. Acht Minuten nicht konsequente Spielweise des SCV reichten dem TSV Heiligkreuz um zum Ausgleich zu kommen. Hiernach riss sich  der Gastgeber  aber wieder zusammen und drückte mit Gewalt auf den Siegtreffer, der dann verdienterweise auch noch fiel.

Schon in der 7. Minute hätte der Gastgeber in Führung gehen können, doch Torwart Tobias Stockhammer rettete gegen Bernhard Rosenegger, der von Michael Hartl super angespielt worden war. Eine Minute später war wieder Stockhammer im Mittelpunkt , als er  diesmal gegen Benedikt Willinger hielt. Im nächsten Angriff wurde wieder Willinger steil geschickt und diesmal traf er per Tunnel von Stockhammer zur 1:0 Führung (9.).  Thomas Klauser hätte sich in der 14. Minute in die Torschützenliste eintragen können, doch sein Kopfball strich knapp übers Tor. Zwei Minuten später klärte ein Verteidiger auf der Linie, Willinger war wieder auf und davon gewesen. Nach ein paar weiteren Chancen schickte Michael Kirschner Tom Loferer in der 39. Minute rechts außen steil, Loferer hätte den in der Mitte freistehenden Thomas Klauser anspielen müssen, entschied sich aber für einen direkten Schuss, was die unglückliche Entscheidung war. Andre Anton hatte dann kurz vor der Halbzeit die erste richtige Chance für den Gast, doch Felix Wendl hielt sicher (45.).  Die zweite Halbzeit begann wieder mit einem druckvollen SCV. In der 48. Minute schickte Klauser Willinger steil, der scheiterte aber am glänzend reagierenden Stockhammer, doch  Willinger erkämpfte sich den Ball an der Auslinie und legte in flach zu Klauser, doch dessen Schuss wurde von einem Verteidiger übers leere Tor geklärt.  Eine Stunde war gespielt als der starke Maximilian Loreck  Rosenegger anspielte, der den Ball für Willinger durchsteckte und dieser zum hochverdienten 2:0 traf. Nun drängte der Gast auf den Anschlusstreffer - nach einem weiten Einwurf landete der Ball bei Martin Volzwinkler, doch der fand seinen Meister in Wendl (73.). Drei Minuten später rutschte ein weiter Ball der Defensive des SCV durch und ein TSV Stürmer flankte flach an den Fünfer, wo Helmut Wendlinger beim Klärungsversuch den Ball unglücklich ins eigene Tor grätschte. Weitere drei Minuten später kam wieder eine Flanke von rechts die einem Verteidiger über den Kopf rutsche und bei Andre Anton landete, der dann trocken ins lange zum Ausgleich einschob - nun rechneten die Zuschauer mit dem Schlimmsten.  Doch der SCV warf nun wieder alles nach vorne und wollte unbedingt den Dreier.  In der 83. Minute rettete Stockhammer mit einem Reflex gegen einen Kopfball von Klauser. Doch zwei Minuten später kochte dann die Vachendorfer Panorama Arena. Tom Loferer hatte präzise geflankt, Philipp Adamietz nahm diese Flanke direkt, scheiterte aber an der Latte, den zurückspringenden köpfte Thomas Klauser dann an die Unterkante der Latte, von wo aus er an Torwart Stockhammer prallte und zum viel umjubelten Siegtreffer in Netz fiel. /TL

In der sechsten Begegnung setzt es für Aufsteinger Vachendorf die erste Niederlage. Mit dem SC Anger stellte sich eine technisch starke und kämpferische Mannschaft vor. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein gutes und hochklassiges Spiel, in der es Torchancen auf beiden Seiten gab. Schon in der 4. Minute kam Thomas Klauser nach einem weiten Einwurf von Maxi Baumann zum Kopfball, aber Angers Torhüter Alexander Koch lenkte das Leder mit den Fingerspitzen über die Querlatte. Nur 3 Minuten später köpfte Bernhard Rosenegger am linken Pfosten vorbei. Die Gäste kamen nun besser in die Partie; und nach einer Konfusion im Sechzehnmeterraum klärte Torhüter Felix Wendl und 2 Abwehrspieler mit vereinten Kräften (25.Min). Nach einem schnellen Konter über Tom Loferer  wurde Georg Klauser im letzten Moment abgeblockt. (30.). In der 31. Minute bot sich den Gästen, nachdem sich die Vachendorfer Abwehr nicht einig war eine Riesenmöglichkeit, aber Andreas Nietzinger schob den Ball am leeren Tor vorbei. 2 Minuten später war es Michael Mayer mit einem Schuss aus 18m der nur ganz knapp am linken Pfosten vorbeirauschte. In der 43. Minute war es wiederrum Mayer der an Torhüter Wendl scheiterte. Und in der 44. Min. wurde Georg Klauser mit vereinten Kräften am Torschuss gehindert.

In der 2. Halbzeit neutralisierten sich lange Zeit beide Mannschaften, doch in der 79. Minute das 0:1 für die Gäste als Michael Mayer  fast von der Mittellinie den viel zu weit vor dem Tor stehender Torhüter Felix Wendl überhob. Eine Kopie des 0:1 war das 0:2, als Vachendorf im Angriff war der Ball verloren ging, und Andreas Nietzinger die Situation schnell erfasste und den Ball wieder fast von der Mittellinie ins Tor setzte. Der Schock saß bei der Heimelf tief, so dass es zu keiner Tormöglichkeit kam und so es beim 0:2 blieb. /HB

Einen hochverdienten Sieg feierte der SC Vachendorf gegen den TSV Berchtesgaden vor über 100 Zuschauern. Dabei übernahm der SC Vachendorf von Beginn an das Zepter und erspielte sich einige Großchancen, die wieder einmal allesamt ungenutzt bleiben. Knackpunkt für den SCV gegen überlegt defensiv und auf Konter spielende Berchtesgadener waren die ersten beiden Spielminuten der zweiten Halbzeit beim Spielstand von 1:0, als Berchtesgaden einen Elfer verschoss und im Gegenzug der Heimmannschaft das 2:0 gelang.

Das Spiel begann gleich mit zwei guten Gelegenheiten für den SCV. In der 2. Minute bediente Thomas Klauser seinen Bruder Georg am Sechzehnter, doch der Schuss von Klauser wurde geradeso noch von einem Gästeverteidiger abgegrätscht. Eine Minute später war es Thomas Klauser, nach genialem Pass von Maximilian Loreck, der freistehend am Sechszehner knapp am Tor vorbeizog. In der 18. Minute war Maximilian Knauer halblinks schön freigespielt worden und zog aufs kurze Eck ab, doch Felix Wendl im Tor des SCV war zur Stelle und klärte zur Ecke. In der 25.Minute setzte sich Georg Klauser auf der Auslinie durch und flankte flach zu  Maximilian Bergmann, doch der schoss am leeren Tor der Gäste vorbei. In der 35. Minute jubelten die SCV Fans schon als der starke Maximilian Baumann Georg Klauser anspielte und der vollendetet  – doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben – eine sehr knappe Entscheidung, vom gut leitenden Schiedsrichter Christian Kaiser. Nachdem in der 39. Minute Georg Klauser alleine am starken Gästetorwart Sebastian Seibold gescheitert war, erlöste Alexander Loreck den SCV endlich in der 44. Minute mit seinem Treffer zum hochverdienten 1:0. Baumann hatte ihn sauber angespielt und Loreck zog unhaltbar mit links in den Winkel ab.

Die zweite Halbzeit begann aufregend. Ein Innenverteidger des SCV vertändelte am Sechszehner den Ball und konnte sich dann nur noch mit einem Foul an Stefan Sontheimer helfen – ein klarer Elfer. Zu diesem trat Tsvyatko Petkov an, doch Felix Wendl holte den gut geschossenen Elfer aus der Ecke links unten – eine sensationelle Parade. Im Gegenzug spielte Georg Klauser Maximilian Bergmann an, der setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und schob zum 2:0 ein. Vier Minuten später dann die endgültige Entscheidung – Bergmann war steil geschickt worden und tauchte alleine vor Seibold auf, Seibold konnte aber Bergmanns Schuss mit einem tollen Fußrelex halten, doch der Ball trudelte zu Thomas Klauser, der diesen dann aus gut 20 Metern direkt zum 3:0 einschob.  Berchtesgaden bemühte sich danach offensiv etwas mehr zu bewegen, scheiterte aber immer wieder an der von Michael Kirschner gut organisierten Defensivabteilung des SCV – was allerdings Platz für Konter der Heimmannschaft brachte. Doch  Torwart Sebastian Seibold hielt dann bis zum Schluss mit einigen hochklassigen Paraden gegen Florian Zeller und Georg Klauser den Kasten sauber. /TL

Einen hochverdienten Sieg feierte der SC Vachendorf gegen den SV Linde Tachtering. Im dritten Anlauf klappte es endlich mit einem „Dreier“, nachdem man in den ersten beiden Spielen unglücklich jeweils den Sieg verspielt hatte. Der SCV begann das Spiel sehr konzentriert, aber der Gast aus Tacherting hielt in der ersten Halbzeit gut dagegen. Die zweite Halbzeit zeigte dann einen haushoch überlegenen Gastgeber, der aber wiedermal Schwächen beim Ausnutzen von Großchancen zeigte. Tachtering hätte sich nicht beschweren können, wenn das Spiel mit 5:0 ausgegangen wäre.

Die erste Szene im Spiel gehörte den Gästen. Stefan Scheitz war auf der rechten Seite steil geschickt worden, sein Schuss konnte aber noch von Michael Kirschner übers Tor gegrätscht werden (5.). In der 13. Minute steckte Helmut Wendlinger den Ball durch die Gästeabwehr zu Thomas Klauser, der aber dann allein vor Torwart David Weßelak an diesem scheiterte. Im Rest der ersten Halbzeit neutralisierten sich dann beiden Mannschaften im Mittelfeld, wenn mal was in Richtung Offensive kam, standen beide Abwehrreihen sicher.

Perfekt für den SCV begann die zweite Halbzeit. Florian Zeller flankte von halbrechts zu Thomas Klauser, der lies den Ball wunderbar mit der Brust zu seinem Bruder Georg tropfen, welcher den Ball mit einem Superschuss im langen Eck zum 1:0 versenkte (48.). Der SCV drängte nun auf das 2:0 – in der 56. Minute verlängerte Thomas Klauser einen Ball auf Georg Klauser, der setzte sich  gegen Weßelak durch und wurde von diesem zu Fall gebracht. Zum fälligen Elfer trat er selber an – Weßelak parierte diesen mit viel Glück an den Innenpfosten – alte Regel „der gefoulte soll nicht selber schießen“. Danach brannte der SCV ein wahres Feuerwerk an Großchancen ab, vergab diese aber teilweise fahrlässig.  In der 60. Minute machte Tachtertings Bester, Torwart Weßelak seinen einzigen Fehler, als er eine Flanke von Tom Loferer fallen ließ – Thomas Klauser scheiterte aber mit zwei Versuchen um den Ball im Tor unterzubringen.  In der 73. Minute war es wieder Weßelak der gegen Bernhard Rosenegger mit einer fantastischen Parade rettete. In der 80. Minute steckte Benedikt Willinger den Ball toll zu Maximilian Bergmann durch, welcher aber auch allein vor Weßelak wieder scheiterte. Zwei Minuten später bediente Willinger Thomas Klauser, doch der schoss aus kurzer Distanz übers Tor. Das erlösende 2:0 fiel dann in der 82. Minute als ein Tachteringer Verteidiger den Ball hinten raus unsauber spielte, Willinger geistesgegenwärtig reagierte, den Ball ablief, einen Innenverteidiger umkurvte und souverän zum 2:0 einschob.   In der 85. Minute sahen die Zuschauer dann die erste richtige Offensivaktion des Gastes. Robert Huber war auf der rechten Seite gut angespielt worden und zog sofort ab, doch Felix Wendl im Tor des SCV lenkte mit einer Glanzparade diesen Schuss an die Latte zur Ecke. Nach einer schönen Kombination durch Maximilian Loreck und Maximilian Bergmann hatte Benedikt Willinger aus 11 Metern das 3:0 auf dem Fuß, doch auch dieser Schuss ging übers Tor. Am Schluss bleibt zum Resümieren, dass der Aufsteiger sich endlich für seine guten Leistungen in der Kreisklasse belohnt hat. /TL