Im ersten Ligapokal Heimspiel unterlag der SC Vachendorf dem SBC Traunstein II unglücklich mit 0:1. In einem gerade in der ersten Halbzeit guten Spiel, sahen die Zuschauer eine interessante Partie, in der der Gastgeber überlegen war, aber keine seiner Chancen nutzte. In einer eher zerfahrenen zweiten Halbzeit, hatte der SCV mehrere 100 prozentige Chancen, welche leichtfertig vergeben wurden. Man hatte das Gefühl, dass an diesem Sonntag der SCV  wahrscheinlich noch eine Stunde hätte spielen können und hätte trotzdem kein Tor erzielt. Auch eine doppelte Überzahl in der Schlussviertelstunde konnte der SCV nicht nutzen. Anders der Gast aus Traunstein, der aus einer Chance heraus den Siegtreffer markierte. Torwart Felix Wendl war ansonsten fast beschäftigungslos.

Nach einer guten Anfangsviertelstunde  erspielte sich der SCV in der 14. Minute  seine erste Chance – Maximilian Bergmann hatte sich rechts durchgesetzt und Tobias Frisch bedient, doch  Dominik Schmiege im Tor der Gäste war mit einem Reflex zur Stelle. Einen Freistoß am Sechszehner bekam der Gast in der 16. Minute zugesprochen, doch Adrian Furch traf nur die Mauer. In der 26. Minute verlängerte Thomas Klauser den Ball per Kopf zu seinem Bruder Georg, doch dessen Abschluss landete nur in den Arme von Schmiege. Eine Minute vor der Halbzeit dann die spielentscheidende  Situation – bei einem Einwurf der Gäste sind sich zwei Vachendorfer Verteidiger nicht einig und Leonardo Karaula  war der lachende Dritte und schob den Ball zum 0:1 ins lange Eck.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Chancen Feuerwerk des SCV. In der 46. Minute flutschte eine Freistoß Flanke von Michael Hartl zu Thomas Klauser, doch dessen Abschluss aus 7m Entfernung war schwach. Zwei Minuten später setzte sich Johannes Einsiedl links durch und flankte perfekt, doch Georg Klauser köpfte aus kurzer Entfernung übers Tor. In der 64. Minute sah Schiege Rot, nach einer bösen Notbremse gegen Georg Klauser.  In der 72. Minute  bediente Tobias Frisch Thomas Klauser, doch auch der schoss übers Tor. Pech hatte Johannes Einsiedl in der 75. Minute als sein Schuss Zentimeter am langen Eck vorbeiging. In der 80. Minute sah Stefan Reis zu recht die gelbrote Karte. Doch der SCV hatte sich zu sehr von der Hektik anstecken lassen und war nicht mehr in der Lage, die doppelte Überzahl vernünftig auszuspielen.  Die letzte Riesenchance des Spiels hatte Thomas Grafetstetter, der eine Flanke von Einsiedl aus 2m Entfernung nicht unterbringen konnte. /TL

Im ersten offiziellen Spiel des Jahres verspielte der SC Vachendorf beinahe einen schon sicher geglaubten Sieg gegen die Gäste aus Reichenhall. Allerdings rückt das Spielgeschehen in den Hintergrund, weil in der 83. Minute sich ein Gästespieler bei einem Zusammenprall mit dem Heimtorwart sehr schwer verletzte. Das Spiel musste für eine halbe Stunde unterbrochen werden, da leider ein Notarzteinsatz von Nöten war.

Der SC Vachendorf begann die erste Halbzeit sehr druckvoll und verhinderte durch ein aggressives Anlaufen ein geordnetes Aufbauspiel der Gäste, diese konnten sich ein ums andere Mal nur mit weit geschlagenen Bällen behelfen, die eine sichere Beute von der SCV Defensive um Michael Kirschner waren. Offensiv fand der Gast in der ersten Hälfte keinen Weg zum Heimtor.

Schon in der 4. Minute hätte Tobias Frisch treffen können, doch Torwart Robert Tölpel konnte gerade noch retten. 6. Minuten später war Frisch auf der rechten Seite auf und davon und fand mit seiner scharfen Hereingabe Thomas Klauser, der mit etwas Glück zum 1:0 vollstreckte. Die Gäste wurden nun etwas aktiver, aber mehr als zwei erfolglose Ecken sprangen nicht heraus. In der 21. Minute schlug Alexander Eckart eine Ecke gefährlich vors Tor, wo sich zwei Gästespieler gegenseitig behinderten und Michael Kirschner der lachende Dritte war und zum 2:0 abschloss. Bis zu Halbzeit erspielte sich der SCV noch weitere gute Möglichkeiten, doch immer scheiterten sie an Torwart Tölpel. In der Nachspielzeit dann die erste gefährliche Aktion der Gäste, als bei einem Konter Stephan Hocheder auf der linken Seite auf und davon war und von Alexander Loreck gerade noch abgegrätscht werden konnte.

Die erste nennenswerte Aktion der zweiten Hälfte gehörte auch den, nun besser ins Spiel gekommenen Gästen - Marcus Mayer bediente von rechts Stephan Hocheder, doch der traf nur das Außennetz (52.). Acht Minuten später war wieder der SCV am Zug, Alexander Loreck traf artistisch eine Kopfballvorlage von Eckart nicht richtig. Kurz darauf gab es Torchancen im Minutentakt für die Heimmannschaft, erst war Tobias Frisch auf und davon, doch er versuchte Tölpel auszuspielen statt denn mitgelaufenen Maximilian Bergmann anzuspielen, dies hätte eigentlich das 3:0 sein müssen (65.). Danach schickte Frisch Klauser in die Gasse doch der spitzelte den Ball zu weit an Tölpel vorbei. Beim nächsten Angriff spielte Alexander Loreck Bergmann wunderbar frei, doch auch der scheiterte an Reichenhalls Besten, Robert Tölpel. Nach weiteren vergebenem Chancenwucher kam in der 77. Minute ein weiter Ball auf Samuel Schrag, der nur durch ein Foulspiel gebremst werden konnte. Den fälligen Elfer verwandelte Mario Majer sicher – nur noch 1:2. In der 81. Minute rannten sich Tölpel und ein eigener Feldspieler 25m vor dem Tor über den Haufen, der Ball sprang zu Alexander Loreck, der aus 35m verwandelte – für die Zuschauer war unverständlich, warum dem Treffer die Anerkennung versagt wurde. In der 84. Minute dann die unglückliche Verletzung des Gästespielers – Felix Wendl faustete kurz vor dem anstürmenden Reichenhaller einen weiten Flankenball ins Seitenaus, wobei es in der Folge zu dem Zusammenprall mit dem Offensivspieler kam. Unverständlich, trotz der tragischen Umstände, zeigte der Schiedsrichter abermals auf den Elfmeterpunkt. Nach der 30 minütigen Unterbrechung trat Ismet Bytyqi zu Elfer an und behielt die Nerven 2:2 – Vachendorf schien die drei Punkte verspielt zu haben und warf nun alles nach vorne. In der Nachspielzeit brachten die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Maximilian Loreck schnappte sich den Ball und tankte sich durch zwei Reichenhaller Defensivspieler, wobei er zu Fall gebracht wurde – Elfmeter für den SCV. Tobias Frisch schnappte sich den Ball und verwandelte sicher zum 3:2 Sieg. /TL

Ein gelungener Jahresabschluss! Einen Bericht darüber findet ihr im Traunsteiner Tagblatt:
Link zum Traunsteiner Tagblatt: Vachendorf stürzt Spitzenreiter

In einem gerade in der ersten Halbzeit unterhaltsamen und ausgeglichenen Spiel gewann der SC Vachendorf aufgrund einer guten zweiten Halbzeit verdient mit 1:0. Beim SC Vachendorf merkte man deutlich, dass Georg Klauser und Alexander Loreck, nach überstandenen Verletzungen, wieder auf dem Platz standen. Dadurch war das Spiel des Gastgebers wieder deutlich strukturierter und zielstrebiger. Dennoch tat sich der SCV schwer durch eine sichere und gut stehende Gästedefensive zu kommen. Ein ums andere Mal konnte die Abwehrkette gute Angriffsversuche im letzten Moment stoppen. In der zweiten Halbzeit wurde dann Felix Wendl zum Matchwinner für den SCV als er einen selbst verschuldeten Elfmeter kurz vor Ende der Partie hielt. Der FC Bischofswiesen hatte in der zweiten Halbzeit bis dahin keine große Chance zu verzeichnen gehabt.

In der ersten viertel Stunde der Partie tasteten sich die Mannschaften erst mal ab. Der Gast kam in der 11. Minute zu seiner ersten erwähnenswerten Situation als der quirlige Christoph Fischer sich auf der rechten Seite durchsetzte und flankte, Fabian Motz den Ball aber nicht richtig traf. Vier Minuten später köpfte Michael Kirschner eine Klauser Ecke knapp übers Tor. In der 29. Minute hatte Max Baumann, nach tollem Pass von Georg Klauser, die Führung für den SCV auf Fuß als er allein vor Torwart Stefan Schnitzlbaumer am langen Eck vorbei schoss. Zwei Minuten später war es wieder Motz der für Gefahr für die Heimmannschaft sorgte. Nach einer Flanke von Fischer erwischte er den Ball aber nur mit der Pieke und Wendl konnte klären. Die zweite Halbzeit gestaltete der SCV dann deutlich überlegen. In der 60. Minute hatte der Gast Glück, als Philipp Adamietz Tobias Frisch geschickt hatte, aber ein Verteidiger gerade noch mit der Fußspitze klären konnte. Nun war der Gast unter Dauerdruck, konnte aber mit viel Einsatz immer wieder klären. In der 71. Minute allerdings brachte der Gast den Ball nicht weg, aber Alexander Eckart schoss übers Tor. In der 84. Minute war es dann soweit, Philipp Adamietz schickte Eckart über die Viererkette steil, Schnitzlbaumer konnte außerhalb der Sechszehners den Ball unter Bedrängung nicht sicher klären und Eckart hatte keine Probleme aus 18m den Ball im Tor unter zu bringen. Zwei Minuten vor Ende stockte den Zuschauern der Atem, als der Gast bei einem Freistoß den Ball schnell nach vorne brachte und Motz plötzlich alleine vor Wendl auftauchte, sein Abschluss aber übers Tor ging, Wendl ihn aber in der Bewegung noch foulte. Folgerichtig gab es Elfmeter für den FC Bischofswiesen. Zu diesem trat Torwart Schnitzlbaumer an. Doch Wendl machte seinem Ruf als „Elfmeterkiller“ alle Ehre und hielt den gut geschossen Elfer sensationell. Somit war der wichtige Dreier für den SCV gesichert. /TL

Keinen Leckerbissen bekamen die Zuschauer beim Heimspiel des SC Vachendorf gegen den Tabellenvorletzten TSV Fridolfing zu sehen. Das Spiel war von Anfang an zerfahren und es gab nur wenige sehenswerte Aktionen. Fridolfing merkte man an, dass sie unbedingt die Null halten wollten und so operierten sie hauptsächlich mit langen Bällen. Aber der SC Vachendorf agierte nicht viel besser, kam gegen zweikampfstarke Gäste kaum zu seinem gewohnten Passspiel und machte viele technische Fehler. Trotzdem hätte der SCV aufgrund eines deutlichen Chancenpluses gewinnen können, doch diesmal fehlte dem Gastgeber die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Allerdings wäre auch eine Heimniederlage möglich gewesen, denn die Gäste schafften es immer wieder mit Fernschüssen Gefahr herauf zu beschwören oder profitierten von Leichtsinnsfehlern des SCV.

Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Max Baumann nach einem schönen Solo in der 5. Minute nicht an Michael Haas im Tor des Gastes gescheitert wäre? In der 14. Minute flog eine Flanke von Phillip Götzinger an Freund und Feind vorbei, jedoch auch knapp neben das Tor des SCV. In der 19. Minute war es wieder Haas der mit einer Fußabwehr gegen Baumann rettete, Tobias Frisch hatte ihn perfekt bedient. Fünf Minuten später musste Felix Wendl mit einer Glanzparade nach einem Fernschuss von Götzinger seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahren. Eine Minute später dann ein schlampiger Rückpass zu Wendl, Markus Deubzer kam vor ihm an den Ball - doch sein gespitzelte Schuss landete am Außenpfosten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann die beste Phase des SCV. Doch weder Baumann noch Frisch schafften es beste Chancen zu verwerten. Die beste Chance zur Führung hatte dann zu Beginn der zweiten Hälfte Tobias Frisch, der nach der schönsten Aktion des Spieles an Haas scheiterte. Johannes Einsiedl hatte vorher Baumann am linken Flügel geschickt und dieser flach Frisch bedient. Glück hatte der SCV als in der 60. Minute ein Pass durch die Abwehr rutschte, aber Deubzer den Ball nicht richtig unter Kontrolle brachte. Die letzte Gelegenheit des Spieles, welches in der zweiten Hälfte kaum klare Aktionen hatte, war dann auf der Seite des Gastes. Lucas Krautenbacher hatte aus Verlegenheit aus 30 m abgezogen. Seinen Schuss konnte Felix Wendl gerade noch aus dem Dreieck retten. /TL

Erfolgreicher hätte die englische Woche für den SC Vachendorf nicht laufen können. Drei Spiele und neun Punkte bedeuten, dass sich der SCV deutlich in der Tabelle nach oben gearbeitet hat. Nun scheint auch wieder die Heimstärke des SCV wieder da zu sein, nachdem man die ersten beiden Heimspiele ja verloren hatte. Gegen den Gast aus Tittmoning begann der SCV wieder sehr druckvoll übernahm das Zepter auf dem Platz. Wobei der TSV gerade in der ersten Halbzeit einige Nadelstiche über Albert Buxman und Diaa Mhasen setzen konnte. In der zweiten Halbzeit hatte der SCV das Spielgeschehen jedoch im Griff, verpasste es allerdings früher den Sack zu zu machen. So kam dann doch noch Spannung auf, als der Gast eine viertel Stunde vor Schluss durch einen unglücklichen Handelfmeter den Anschlusstreffer machte. Bis dahin hatte der TSV Tittmoning in der zweiten Hälfte keine nennenswerte Chance zu verbuchen, zu sicher stand die Defensive um Michael Kirschner und Helmut Wendlinger beim SCV.

Der SCV hatte seine erste Großchance schon in der 5. Minute, als der an diesem Tag stark aufspielende Bernhard Rosenegger Tobias Frisch perfekt in die Schnittstelle der Tittmoninger Abwehr bediente. Doch Frisch scheiterte mit seinem Heber am gut reagierenden Nicolas Maxlmoser. Glück hat der SCV als in der 12. Minute Daniel Strasser am linken Flügel gut eingesetzt worden, aber an Felix Wendl scheiterte. Der Nachschuss klatschte dann von außen an den Pfosten. Zwei Minuten später eine tolle Kombination über Alexander Loreck und Alexander Eckart, der dann uneigennützig Rosenegger auflegte, welcher sicher zum 1:0 abschloss. In der 21. Minute gab es dann die letzte Chance der ersten Halbzeit für den Gast. Andreas Kellner war am linken Flügel geschickt worden, doch Wendl konnte den Ball mit einer Grätsche retten. Pech hatte der SCV als Eckart nach einer weiten Flanke von Michael Hartl im Rücken des Schiedsrichters gestartet war und einköpfte, der Treffer aber wegen Abseits nicht gegeben wurde. Der SCV startete dann wieder stark in die zweite Hälfte und konnte schon in der 49. Minute durch Tobias Frisch auf 2:0 erhöhen. Frisch hatte eine Ball, der über die Abwehr gespielt wurde perfekt angenommen und aus spitzen Winkel gekonnt hoch eingenetzt. Die Vorentscheidung hätte es in der 71. Minute geben können, als Johannes Einsiedl Frisch steil geschickt hatte, der Torwart Maxlmoser umkurvte, aber nach außen gedrängt wurde. Von dort legte er den Ball dem mitgelaufenen Rosenegger auf den Elfer, doch Rosenegger verzog freistehend. Drei Minuten später kam der Anschlusstreffer für den Gast aus dem Nichts durch einen Elfmeter - einem Vachendorfer war der Ball im Sechszehner an die Hand gesprungen. Diese Chance ließ sich Buxmann nicht nehmen und verwandelte sicher. Das 3:1 verhinderte Maxlmoser zwei Minuten später mit einer Glanzparade gegen einen Kopfball von Michael Kirschner. Glück hatte Maxlmoser in der 89. Minute, als er einen weiten Ball wegschlagen wollte, den aber Ball nicht richtig traf. Frisch reagierte gedankenschnell, doch sein Heber landete kurz hinter der Latte. /TL

Der SC Vachendorf gewann sein Heimspiel gegen den SV Laufen zu Hause verdient mit 2:1. Dabei war vor allem die erste Halbzeit sehenswert. Der SC Vachendorf, der aufgrund von Verletzungen und Krankheit ohne sechs Stammspieler angetreten war, spielte von Beginn an konzentriert und setzte die Gäste aus Laufen sofort unter Druck. Bei der Effektivität der Chancenausnutzung war in dieser Halbzeit vielleicht ein Manko beim Gastgeber zu sehen. Leider ließ sich die Heimmannschaft in der zweiten Halbzeit durch einige fragwürdige bzw. falsche Entscheidungen des Schiedsrichters aus dem Konzept bringen. Dies betraf vor allem die Spielgenauigkeit, aber nicht die Einsatz-und Laufbereitschaft. Laufen dagegen schaffte es nicht die Unruhe in der Mannschaft des Gastgebers zu seinen Gunsten zu nutzen.

Der SC Vachendorf hätte schon in der 6.Minute in Führung gehen können, als Tobias Frisch sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte und Bernhard Rosenegger den Ball perfekt servierte. Doch Thomas Kalcher konnte den Schuss von Rosenegger entschärfen. Danach hätte Tobias Frisch zweimal die Führung für den SCV erzielen können, doch zum einem versprang Frisch nach einem Pass Alexander Loreck durch die Innenverteidigung der Ball (10.) und zum anderen schoss er nach toller Vorarbeit von Max Baumann übers leere Tor (12.). Besser machte es Rosenegger, wieder nach Vorarbeit von Baumann, als er aus 11m Entfernung zum1:0 traf (13.). Ein erstes richtiges Achtungszeichen setzte, der in der ersten Halbzeit stets gefährliche Gast, in der 18.Minute als Michael Hollinger nach einer schönen Kombination fulminant die Latte traf. Tobias Frisch wurde dann in der 24. Minute nach einem Abspielfehler des Gastes im Mittelfeld steilgeschickt, diesmal blieb er cool und netzte zum 2:0 ein. Fünf Minuten später musste Felix Wendl all sein Können aufbieten, um einen Schuss von Tobias Prantler zur Ecke abzuwehren. Wendl war es auch der gleich zu Beginn der zweiten Hälfte die Null festhielt, als er einen Schuss aus 10m Entfernung von Florian Hollinger hielt. Die Vorentscheidung auf dem Fuß hatte wiederum Frisch, der von Johannes Einsiedl perfekt bedient worden war, doch diesmal war Kalcher der Sieger (52.). Sehr viel Unruhe kam auf den Platz, als der Schiedsrichter nach einer klaren Abseitsposition von Michael Hollinger weiterspielen lies und nach einem folgenden Foul an ihm auf Elfmeter entschied. Diesen verwandelte Helmuth Putzhammer sicher zum Anschlusstreffer (59.). Diese Entscheidung und weitere strittige führten nun zu einem eher hektischen Spiel, allerdings blieb die Partie von beiden Mannschaften fair. Die Gefechte wurden nur verbal ausgeführt. Bis zum Schluss sahen die Zuschauer dann noch zwei Chancen der Heimmannschaft - einmal fand Rosenegger bei seinem Schuss seinen Meister in Kalcher (82.), zum zweiten köpfte Alexander Loreck eine Rosenegger Ecke um Zentimeter am langen Eck vorbei. /TL

Teuer erkauft hat sich der SC Vachendorf den Sieg im Derby gegen den SV Ruhpolding vor fast 200 Zuschauern. Gleich zwei wichtige Spieler verletzt und eine harte rote Karte bedeuten eine deutliche Schwächung des Kaders für die nächsten Wochen. Der SC Vachendorf begann das Spiel konzentriert und versuchte den Ball laufen zu lassen, was auch die erste halbe Stunde lang gelang. Danach kam aber der Gast aus Ruhpolding besser ins Spiel und auch zu guten Chancen. In der zweiten Hälfte drängte des SV Ruhpolding dann ohne große Chancen zu erspielen und der SCV spielte einige Kontergelegenheiten schlecht aus. In dieser Phase gewann der SCV auch zu wenige zweite Bälle, um besser das Spiel kontrollieren zu können. In den letzten Minuten des Spiels war dann Schiedsrichter Patrick Gramsamer vom TSV Tittmoning im Mittelpunkt des Geschehens als er Alexander Eckart vom SCV für ein Foul die rote Karte zeigte, was eine harte aber vertretbare Entscheidung war. Fünf Minuten später allerdings zeigte er Burak Aydin für ein Foul mit gestrecktem Bein nur gelb. Dies war in der Verhältnismäßigkeit eine klare Fehlentscheidung. Bei diesem Foul wurde der Vachendorfer Spieler verletzt und fällt wohl länger aus.

Der SCV hätte schon in der zweiten Minute in Führung gehen können, doch Bernhard Rosenegger köpfte nach einer tollen Flanke von Georg Klauser aus 5m übers Tor. In der 7. Minute dann die erste Chance für den Gast als die Vachendorfer Defensive auf Abseits spielte, der Pfiff aber aus blieb. Doch Stefan Brüggmann scheiterte an Felix Wendl. Vachendorf war nun stärker und erzielte in der 21. Minute den verdienten Führungstreffer. Maximilian Bergmann war auf der rechten Seite auf und davon und bediente Alexander Eckart mustergültig – Eckart musste nur noch einschieben. Bis zur 35. Minute hätte der SCV noch erhöhen können, doch Xaver Utzinger hielt bravourös gegen Tobias Frisch (23.) und Bernhard Rosenegger (38.). Ein Fernschuss von Alexander Loreck ging knapp übers Tor. Aus dem nichts dann kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann die dicke Chance für Brügmann zum Ausgleich, doch sein Schuss ging am langen Eck vorbei. In der 60. Minute dann die zweite gute Chance für den Gast, als Brüggmann Thomas Nawratil mustergültig bediente, doch dessen Kopfball strich um Zentimeter am Tor vorbei. Bis hierhin hatte der SCV einige gute Konterchancen die aber schlecht ausgespielt wurden und so keine Gefahr brachten. Erst in der 64. Minute gelang dies besser, als Tobias Frisch Alexander Eckart auf der linken Seite lang schickte und dieser zu einem freistehenden SCV Stürmer flanken wollte. Beim Rettungsversuch gegen diese Flanke fälschte Valentin Gstatter diesen Ball unhaltbar für Utzinger ins eigene Tor – 2:0. In der 76. Minute war Eckart nach einem schönen Steilpass wieder auf und davon, doch der Sieger hieß Utzinger. In der 82. Minute wurde dann Eckart für ein Foul, wo er deutlich zu spät kam dann des Feldes verwiesen. Nur Gelb gab es dann für die deutlich härtere Aktion von Burak Aydin in der 88. Minute. In der Nachspielzeit hatte Florian Zeller das 3:0 auf dem Fuß, doch auch hier klärte Utzinger. Auf der Gegenseite klärte Felix Wendl mit einer sensationellen Parade einen Kopfball von Aydin. /TL

Einen rabenschwarzen Tag erwischte der SC Vachendorf im Heimspiel gegen den SBC Traunstein II. Mit einer schwachen Leistung, besonders in der ersten Hälfte, verlor man gegen den SBC II verdient mit 1:5. Mit dieser Niederlage steckt man nun schon zu Beginn der Saison mitten im Abstiegskampf. Besonders bitter an diesem Tag war, dass die sonst sicher stehende Verteidigung einen gebrauchten Tag erwischte. Fast alle Gegentore wären mit einer konzentrierten und konsequenteren Spielweise vermeidbar gewesen. Auf der anderen Seite ließ sich der Gast nicht zweimal bitten diese Geschenke anzunehmen.

Schon in der 4. Minute sprang bei einem harmlosen Querpass in der Defensive einem Innenverteidiger der Ball über den Fuß und konnte nur mit Mühe zur Ecke geklärt werden. Diese schlug Peter Gnandt an den Fünfer, wo Vedaant Nag unbedrängt zum 0:1 einköpfen konnte. Sechs Minuten später hatte der SCV einen Angriff des SBC II sicher abgefangen, aber ein Innenverteidiger vertändelte im Sechszehner leichtfertig den Ball und foulte danach den Angreifer des Gastes. Dieses Geschenk in Form des Elfmeters nahm Nag dankend an und verwandelte sicher zum 0:2. Der SCV bemühte sich nun besser ins Spiel zu kommen, was aber nicht durchschlagend war, zu viele Fehler wurden im Aufbau gemacht. In der 33. Minute wurde der quirlige Luc Koberger nicht entscheidend gestört und dieser lupfte den Ball zu Mark Ziemann, der keine Probleme hatte zum 0:3 zu verwandeln. In den letzten Zehn Minuten gab es dann die ersten Torannäherungen durch den SCV, doch Dominik Schiege hatte keine Probleme mit den Schüssen von Georg und Thomas Klauser (38./42.). Besser kam der SCV aus der Kabine. In der 46. Minute hat Max Baumann die große Chance zum Anschlusstreffer, doch sein Schuss ging um Zentimeter am langen Eck vorbei. Bitter dann ein Ballverlust im Mittelfeld – der Ball kam gleich steil auf Yannik Beyouma Beyouma der sich leicht gegen einen unentschlossenen, nicht den Zweikampf suchenden Innenverteidiger durchsetzen konnte und zum 0:4 abschloss (55.). In der 59. Minute sah Gartian Gaudi vom SBC II wegen Meckerns die Gelbrote Karte. Dies führte zu einer deutlichen Überlegenheit der Heimmannschaft, nur Zählbares wollte nicht heraus springen. Nach einer schönen Kombination des SCV zog Alexander Eckart, doch der Ball strich knapp über die Latte (63.). Vier Minuten später zog Georg Klauser freistehend aus aussichtsreicher Position ab, doch knapp am Tor vorbei. Belohnt mit dem Ehrentreffer wurde der SCV dann in der 80. Minute – Vachendorfs Bester Alexander Loreck hatte Tom Loferer am rechten Flügel frei gespielt und dieser flankte direkt zu Thomas Klauser der den Ball Volley einnetzte. Den Endstand zum 1:5 erzielte Nag mit seinem dritten Treffer, der SCV hatte den Ball in der gegnerischen Hälfte verloren und der SBC II konterte mit zwei Spielzügen – so einfach kann Fußball sein. /TL

Eine unnötige Heimniederlage kassierte der SC Vachendorf vor über 150 Zuschauern im „Panorama Stadion“ gegen den TSV Oberteisendorf. Dabei spielte der SC Vachendorf bis zur 75. Minute gut und hatte speziell bis dahin in der zweiten Hälfte beste Möglichkeiten um mit zwei oder drei zu Null in Führung zu gehen. Der TSV Oberteisendorf war aber immer präsent, aggressiv und zweikampfstark und setzte mit seinen weiten Bällen immer wieder Nadelstiche gegen die Heimmannschaft. Speziell der schnelle Christian Spiegelsberger stellte die Defensive des SCV immer wieder vor Probleme. Der SCV hatte aber auch mit einem Pfostenschuss und einem Lattentreffer Pech.

Der SCV begann druckvoll und hatte schon in der 5. Minute Pech, als Thomas Klauser mit einem Schuss nur den Pfosten des Gästetores traf. 10 Minuten später flanke Georg Klauser in den Sechszehner und er Gast bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, doch der Schuss von Thomas Klauser konnte ein Verteidiger gerade noch zur Ecke klären. Kurze Zeit später dann die erste Aktion von Christian Spiegelsberger, der aber in Florian Hetterich seinen Meister fand. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit spielte sich dann das Spielgeschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab. Allerdings gewann der SCV immer mehr die Oberhand und ging in der 42. Minute verdient in Führung. Alexander Loreck hatte Georg Klauser steil geschickt und dieser lies Torwart Florian Krammer mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance. In der zweiten Hälfte spielte der SCV weiter druckvoll und schnürte Oberteisendorf in seiner Hälfte ein. Allerdings nützte der SCV keine seiner zahlreichen Chancen. In der 47. Minute bekam Thomas Klauser im Sechszehner den Ball, setzte sich durch, schob aber knapp am langen Eck vorbei. In der 59. Minute dann eine schöne Aktion von Alexander Loreck, doch Torwart Florian Krammer war zur Stelle. Fünf Minuten später kam eine scharfe Flanke von Georg Klauser an den Fünfer, doch sein Bruder traf unter Bedrängnis nur die Latte. Ein Lebenszeichen des TSV Oberteisendorf gab es dann in der 67. Minute als Christian Spiegelsberger eine Ecke von Robin Mayer neben das Tor köpfte. Im Gegenzug hätte Michael Kirschner beinahe mit einem Kopfball das 2:0 erzielen können, doch auch sein Versuch ging übers Tor. Die kalte Dusche für den SCV gab es dann in der 74. Minute, als Julian Greim von 20m abzog und sich sein Schuss unhaltbar ins lange Eck senkte. Der SCV hatte sich von diesem Treffer noch nicht erholt als Markus Rechenauer mit einem klugen Pass durch die Innverteidigung angespielt wurde und etwas glücklich zum 1:2 vollendete (77.). Der SCV warf jetzt alles nach vorne, doch es wollte kein Treffer mehr fallen und somit war für den SCV die zweite Heimniederlage im zweiten Heimspiel besiegelt. /TL

Nichts zu melden hatte der SC Vachendorf im Heimspiel gegen seinen „Angstgegner“ SC Anger. Der SC Anger war, besonders in der ersten Hälfte, dem SC Vachendorf in allen Bereichen überlegen. Was Wachsamkeit, Zweikampfbereitschaft und Laufbereitschaft betraf, zog der SCV immer den Kürzeren. Die Heimmannschaft war nicht in der Lage in der ersten Halbzeit auch nur eine gefährliche Torsituation herauf zu beschwören. Erschwerend kam noch hinzu, dass der SC Anger immer wieder durch eigene Fehler ins Spiel gebracht wurde. In der zweiten Halbzeit hatte man das Gefühl, dass der Gast das Spiel verwaltete, aber immer noch Herr des Spieles war. Allerdings kam da der SCV deutlich besser ins Spiel und konnte gegen halten, besonders Maximilian Loreck stach hier auf SCV Seite hervor und trug mit vielen gewonnen Zweikämpfen zur besseren zweiten Halbzeit bei.

Eine kalte Dusche für den SC Vachendorf gab es schon in der 2. Minute, als man scheinbar noch gar nicht richtig auf dem Platz war. Andreas Nitzinger schlug eine gefährliche Ecke scharf an den Fünfer, wo Simon Koch nur noch den Kopf hinhalten musste und es stand 0:1. Sechs Minuten später gab es im Mittelfeld einen Ballverlust nach dem Motto „ich krieg ihn nicht, nimm du ihn“ – Nutznießer war ein Angerer Spieler, der den Ball weit auf die linke Seite zu Andreas Nitzinger schlug, der aus 15 m Felix Wendl mit einem Schuss in den Winkel keine Chance lies – 0:2. Danach gab es erste zaghafte Offensivmomente des SCV, doch mehr wie zwei Schüsse von Alexander Eckart und Thomas Klauser, die weit am Tor vorbei gingen, sprang nicht heraus. In der 24. Minute hatte Florian Hunklinger das 0:3 auf dem Fuß, doch Wendl konnte parieren. In der 40. Minute hatte der Gast gleich eine Doppelchance, doch weder Andreas Nitzinger noch Michael Noppinger konnten verwandeln.

Die zweite Halbzeit begann gleich wieder mit einer Riesenchance für Anger, doch Wendl hielt seine Mannschaft mit einer Glanzparade gegen Nitzinger im Spiel. Im Gegenzug dann die erste richtige Chance für den SCV, doch Tobias Frisch zog nach einem weiten Ball überhastet ab, so das Alexander Koch klären konnte. Glück hatte der SCV als in der 78. Minute ein Freistoß von Michael Mayer nur an die Latte klatschte, den Nachschuss aus einem Gewühl hielt Wendl sensationell. Nun presste der SCV endlich mal offensiver und schon wurde das Spiel des Gastgebers gefährlicher. Resultat war dann das 1:2 durch Frisch. Alexander Loreck hatte eine Flanke weit in den Sechszehner gezogen, Thomas Klauser bediente per Kopf Frisch der vollendete. Leider kam dieser Treffer zu spät. Vielleicht hätte der SCV schon früher auf das offensivere Pressing umstellen sollen. /TL